Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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v. Baumgarten (Baumgartner).

Im blauen Schilde auf einem grünen Hügel ein rechtsgekehr-ler, doppelt geschweifter, goldener Lthve mit aufgesperrtem Hachenund rother, ausgeschlagener Zunge, welcher in den Vorderpranken einbis zu den Hinterpranken und dem Hügel im Schildesfusse herab-gehendes, goldenes Füllhorn vor sich hiilt, aus welchem an zwei-blätterigen, grünen Stielen drei Blumen in Form und Gestalt einesVergissmeinnicht aufsteigen, von welchen die mittlere silbern, diebeiden äusseren aber rotli sind. Auf dem Schilde steht ein ge-krönter Helm, aus welchem der Lüwe des Schildes mit dem be-schriebenen Füllhorne aufwächst. Die Hehndecken sind blau undgolden. Dorst, Allgem. Wappenb., I. S. 80 und 81 (nach demDiplome von 1675; s. unten). Wappenb. d. Kiinigr. Bayern, IV.76. v. Ilcfner, II. 75 und S. 69: v. Baumbgarten (die Liiwensind einfach geschweift und die aus dem Füllhorne aufsteigendenBlumen sind in der Abbildung sämmtlich roth tingirt, wenn auch,wie richtig ist, die Beschreibung angiebt, dass dieselben roth, sil-bern, roth sind. v. Lang, S. 291: v. Baumbgarten. v. Hell-bach, 1. S. 109 (schreibt den Namen wie v. Lang).

Bayern. Die Gebrüder Johann Georg, Salzburgischer Canz-ler, Johann Erhardt, Eichstädtischer Ilofrath, Johann Jacob undJohann Wilibald die Baumgartner wurden vom Kaiser Leopold I., lautDiploms d. d. Wien, 2. Juni 1675 (nicht, wie v. Hellbach sagt,2. Jan. 1675), mit Aenderung des früheren Namen Baumgartner inBaumgarten und mit dein beschriebenen Wappen, in den Reichs-adelstand erhohen. Nach v. Lang ist der Urenkel des Johann Er-hard v. B , Salzburg. Hofraths und Kapitels-Syndicus, Johann Wili-bald v. B., geb. 1744, ipiiesc. Höfkammerrath und Rentbeamter zuEichstädt, mit des verstorbenen Bruders Ludwig Victors drei Süh-nen, Joseph Heinrich, geb. 1772, Wilibald Xaver, geb. 1776, Land-gerichts-Assessor in Heidesheim, und Franz Xaver, geb. 1784, Land-gerichts-Assessor in Riedenberg, in die Adelsmatrikel des KönigreichsRayern eingetragen worden.

v. Bause.

Schild mit Schildeshaupte. Im rothen Schilde ein goldenerHügel mit drei Spitzen, aus deren mittlerer drei gestielte Klee-