Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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im 3. die linke Hand von sich streckt und die freie Hand in dieSeile stemmt. Auf dem Schilde stehen drei gekrönte Helme. Dermittlere Helm trägt den auf dem Dreihdgel stehenden Apfelbaumdes Mittelschildes, der rechte die Flügel des 1. und 4., und derlinke die Mohrin des 2. und 3. Feldes aufwachsend. Die Deckender gesammten Helme sind schwarz und golden. Handzeichnung. Siebmacher, III. 86. v. Hattstein, III. S. 70. Gauhe, I.S. 30 und 31: v. Apffaller, nach Schönleben, Stemmatogr. I.Freih. v. Krohne, II. S. 393. Wissgrill, I. S. 139145: Apläf-terer, Apfaltern (Wissgrill sagt:das freiherrl. Apfalterische Wap-pen ist vierfehlrig oder quadrirt. Das 1. und 4. ein goldenes Feld,worin ein grüner Apfelbaum mit daranhängenden Früchten, als dasursprüngliche alte Geschlechtswappen. Das 2. und 3. ebenfallsgoldene Feld zeigt den halben obern Leih einer ganz nackendenbraunen Jungfer, welche am Haupte mit Perlenschnuren geschmückt,statt der Arme und Hände aber an beiden Seiten mit ausgebreite-ten schwarzen Adlerflügeln belegt ist. Den Schild zieren obenzwei gekrönte oifene goldene Helme: Ueber den vorderen stehenzwei mit den Sachsen gegen einander gekehrte schwarze Adlerflügelund dazwischen die vorheschriebene Jungfer, über den anderen Helmaber der Apfelbaum empor, die Hehndecke ist zur rechten Goldund grün, zur linken Seite Silber und schwarz"). Schmutz, I.S. 61. v. Hellbach, 1. S. 72: v. Apflalter, Apfaltrer. Geneal.Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 1014: Freih. v. Apfaltern(der Baum im Mittelschilde ist ein Paradies-Apfelbaum genannt),und 1857, S. 79: Freih. v. Apfaltrern.

Oesterreich. Ferdinand Ernst v. Apfaltern, Verordneter derLandschaft des Ilerzogthums Krain, wurde vom Kaiser Leopold I.,laut Diploms d. d. Wien, 2. Januar 1672, mit seinen beiden Brü-dern, Georg Sigmund und Heinrich Julius v. A., in den erbländisch-österreichischen Freiherrenstand erhoben. Altes, schon seit dem9. Jahrhundert in Krain ansässiges Adelsgeschlecht, aus welchemHans Apfaltern, Bitter, 1165 mit dem Herzoge Heinrich von Kärn-ten dem Turniere zu Zürich beigewohnt haben soll. Caspar A.,vermählt mit Anna Gall v. Gallenstein, war 1392 und 1426 Haupt-mann zu Landtrost in Krain, und mit demselben beginnt die fort-laufende Stammreihe des Geschlechts. Von den späteren Nachkom-men desselben war Andreas v. A. in zweiter Ehe mit Maria Felicitasv. Praunsperg vermählt. Aus dieser Ehe stammte Johann SigmundAdam v. A., Herr zu Boye, Grünhof und Schwarzenbach, aus des-