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v. Angern.
Schild von Silber und Schwarz quergetheilt mit zwei in dasAndreaskreuz gelegten, unten pfeilartig gefiederten, oben nach aus-sen gekrümmten Haken von gewechselten Farben. Auf dem Schildesteht ein, mit einem von Schwarz und Silber sechsmal gewundenenWulste bedeckter Helm, welcher, zwischen einem zwölfendigen, gol-denen Hirschgeweihe, die beschriebenen, unten gefiederten Ilakendes Schildes trägt. Die Helmdecken sind schwarz und silbern. —Abdrücke von Petschaften. — Siebmacher, 1. 172: v. Aengcrn,Sächsisch (ganz wie oben angegeben. Die „Dcclaration" sagt: einschwarz und weiss abgetheilter Schild, die Hakenpfeile darin ansolcher Farbe abgewechselt. Auf dem Helme die Hirschhörner gelb,die Hakenpfeile schwarz und weiss ahgelheilt, wie im Schilde, undder Bausch und die Hehndecken auch schwarz und weiss). — Man-stein, S. 24 (gieht den Schild von Blau und Weiss quer getheiltund die Hakenpfeile oben blau und unten weiss an: eine Angahe,welche unstreitig darauf beruht, dass, wie übersehen wurde, Sieh-macher in der ersten Ausgabe seines Wappenbuches das Schwarzmit den später für Blau gewöhnlichen Querstrichen bezeichnete). —Bucelini, II. S. 43. — Zedier, Suppl., I. S. 1464 und 1465. —Brüggemann, 1. 9. Ilauptst. — N. Preuss. Adelslex., I. S. 115 (be-schreibt das Wappen, wie folgt: zwei silberne, übers Kreuz gelegtePfeile mit Widerhaken in einem in der oberen Hälfte weissen, inder unteren schwarzen Felde, so dass die Widerhaken oben imweissen Felde stehen. Auf dem mit einem Bunde bedeckten Helmeist dasselbe Bild zwischen zwei Hirschgeweihen angebracht). —Freih. v. Ledebur, I. S. 14 (nennt die Wappenbilder Angelhaken).
Prelis seil. Altes, preussischcs Adelsgeschlecht, welches, eini-gen Nachrichten zu Folge, aus Dänemark stammen soll, doch sinddie Urkunden der Familie im 30jährigen Kriege verbrannt, und esist daher der angegebene Ursprung nicht ganz gewiss, wohl aberergiebt sich aus dein Magdeburger Lehnsarchive, dass Cuno CalliCurt, der Stammvater aller späteren v. Angern, von welchem dreiSühne, Heinrich, Claus und Ahrend, stammten, sich um 1388 imErzslifte Magdeburg ansässig machte. Als Stammhaus wird dasGut Angern im Kreise Wollmirstädt angenommen, und vom 15. bisin das 18. Jahrhundert erwarb die Familie im Magdehurgischenauch mehrere andere Güter, und wurde im 17. Jahrhundert inPommern im Kreise Grimme, so wie im 18. und 19. Jahrhundert