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derte, welche grosser, als die aus dem 17. sind, zeigen mehrfachein Schach von vier Reihen, jede zu sechs Feldern, so das Siegeldes Carl Gottlob v. N. von 1738. Der I.Owe ist meist doppelt ge-schweift. Das Siegel des Johanniterritters Rudolph Heinrich v. N.von 1739 ergiebt den Schild geviert: 1 und 4 in Schwarz das Jo-hanniterkreuz; 2 und 3 das Stammwappen: der Löwe sieht ein-wärts und ist einfach geschweift und das Schach hat vier Reihen, jedezu sechs Feldern. Das Geschachte der unleren Hälfte der Hornerauf dem Helme ist, wie auch im Siegel der Gräfin v. Rochlitz, deut-lich angegeben. — Im Wernstorfer Gerichtssiegel (wahrscheinlichaus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts) sieht der Lowe links,ist einfach geschweift, und das Schach hat vier Reihen, jede zu fünfFeldern. — Wie eben erwähnt, findet sich das Schach auch aufneueren Siegeln. Der Löwe sieht aber rechts und ist doppelt ge-schweift. — Nach Handschriften wurde der Name früher: Neitz-schiz, Neitzschitz und Neitschitz geschrieben. Die Schreibart: Neit-scluitz ist erst später aufgekommen.
Die von Val. König, III. S. 768, gegebene Abbildung des Wap-pens derer v. Nellschütz stimmt, wie erwähnt wurde, mit der S.770 gelieferten Beschreibung nicht überein. Das Nähere über beideist Folgendes: die mit dem Namen Neilsch versehene Abbildungzeigt im quer gelheilten Schilde oben in Gold einen aufwachsenden,bis über den Anfang der Hinterpranken sichtbaren, gekrönten, dop-pelt geschweiften, schwarzen Löwen und unten ein Schach vonSchwarz und Gold von sechs Reihen, jede zu acht Feldern. Aul'dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ist der auf-wachsende Löwe der oberen Schildeshälfte zu sehen (ein Helm-schmuck, welcher, so gross auch die Zahl älterer und neuererSiegel ist, welche nachgesehen werden konnten, auch nicht eineinziges Mal aufzufinden war). In der Beschreibung des Wappens(S. 770) ist die obere Hälfte des Schildes schwarz und der Löwegolden tingiit, das Schach aber golden und schwarz und aus dreiReihen bestehend angegeben. Auf den gekrönten Helm sind zweiElephantenrüssel gesetzt, welche in der oberen Hälfte golden, inder unteren aber von Gold und Schwarz ebenfalls in drei Reihengeschacht erscheinen. Die Hehndecken sind schwarz und golden.
Druck von J. IL II i v s c Ii f e 1 d in Leipzig.