Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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487
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Schildes wird durch fünf verschiedene Siegel aus älterer und neue-rer Zeit, welche sich in den Sammlungen des Herrn Pastor 11a-gotzky befinden, so wie durch das gräfliche Wappen nicht bestätigt,und es stellt sich heraus, dass die Angahe des Dänischen Wappenb.richtig ist, d. h. der Schild ist blau, das Lamm silbern. Das heiErhebung in den Reichsgrafenstand, 24. März 1752, verlieheneWappen war übrigens folgendes: im blauen Schilde auf gritnemHoden ein nach der rechten Seite schreitendes, weisses Lamm. Aufdem Schilde sieht eine ncunperlige Kröne, auf welcher sich dreigekrönte Helme erheben. Aus dem mittleren Helme wächst dasweisse Lamm des Schildes auf, der rechte Hehn trägt drei goldeneKleeblätter und der linke drei goldene Aehren. Die Decken derHelme sind blau und silbern, und den Schild halten zwei auswärts-sehende, silberne Greife, deren Flügelschwingen roth, weiss, rotli,weiss sind.

v. Berge, S. 44 u. 45.

Die Linie derer v. Berge zu Herrndorf und derer v. Berge zuNiebusch unterscheiden sich durch den Helmschmuck, indem letz-tere den Pfauenschweif unten mit Ringen, zwei, auch drei, belegtführen. P. R.

v. Blixen-Finecke, S. 56 u. 57.

Die jetzt in Pommern ansässigen Freiherren v. Blixen-F'ineckeführen ein vermehrtes Wappen, ob in Folge einer neueren, zweitenErhebung in den Freiherrenstand ist unbekannt, nämlich: 1 Adlerder Finecke; 2 Sonne der Blixen; 3 in Roth einen rechts gekehrten,silbernen Löwen; 4 in Gold (anscheinend) einen zum Fluge sich an-schickenden Adler. Drei Helme: der mittlere trägt den Adler derFinecke, der rechte und linke den Mohrenkopf der Blixen, beidenach innen gekehrt. Den Schild halten die beschriebenen, wildenMänner, und die Devise ist: llonor et communis palria, also die-selbe, welche das einfache freiherrliche Wappen auf Schwedischhat: Ära och faedrenksland. P. R.

v. Gleissenthai, Freiherren. S. 185.

Das Wappen, wie beschrieben, mit zwei Helmen zeigt schonein Tectursiegel des Hendrich v. Gleissenthall vom Jahre 1550.Dagegen findet sich auf dem Siegel des Michael v. Gleissenthaivom Jahre 1555 in den Sammlungen des Herin Pastor Ragolzkynur ein Helm, der rechte, welcher sonach der ursprüngliche ist.