Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
479
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y. Zitzwitz.

Schild von Silber und Schwarz der Länge nach get heilt, miteinem Doppeladler von gewechselten Farben. Auf dem Schildesieht ein gekrönter Helm, welcher sieben wechselsweise schwarzeund silberne Straussenfedern trägt. Die Ilelmdecken sind schwarzund silbern. Abdrücke von Petschaften, von welchen jedochauch einige den Schild von Schwarz und Silber der Länge nachgetheilt zeigen. Pomm. Wappenh., III. XXXVIII. u. S. 123127. Micrael, VI. S. 548, sagt: Zitzevitzen ein altes Geschlecht,in beiden Regierungen, führen einen doppelten Adler halb weiss intSchwarzen und halb schwarz im Weissen, und auf dem Helmesieben Straussenfedern. Siebmacher, V. 72: Die Zitzevitzen,Schlesisch, und 167: Pommerisch (nach Micrael, nur ist in derersten Abbildung der Helm gekrönt). v. Meding, III. S. 781:Zibzewitz, Zitzewitz (zunächst nach Micrael, mit der Angabe, dassmit demselben das Manuscript abgegangener meklenburgischer Fa-milien übereinstimme, und dann unter Berücksichtigung Siehma-chers),. Ein altes Siegel, nämlich das des Matthäus Citzenitzevon 1574 giebt Bagmihl im Pomm. Wappenbuche, III. XLI. (derSchild zeigt einen Doppeladler). Gauhe, I. S. 30163018.Zedier, EXIL S. 18471860. Brüggemann, I. S. I82. v. Hell-bach, IL S. 828. N. Prcuss. Adclslexicon, IV. S. 377.

Preussen. Altes, pommersches Adelsgeschlecht, welches inalten Urkunden unter den Namen Czitzewitze und Zitzevitze, späteraber auch mit den Namen Cicewiz, Zizwiz, Zibzewitz, Zitzewitz undZittwitz vorkommt. Dasselbe gehört dem eingebornen pommerschenAdel an und tritt urkundlich zuerst zu Ende des 14. und zu An-lange des 15. Jahrhunderts auf'. Mikes und Peter v. Czitzewitzewaren 1402 unter den Landständen, welche der von den HerzögenBogislav VIII. und Barnim V. vorgenommenen Theilung der hinter-pommerschen Lande beiwohnten, und Martin v. Zitzevitze kommt1412 in einer Schuldverschreibung vor. Als Stammhaus wird dasgleichnamige Gut im Stolpner Kreise angenommen. Die Familietheille sich schon im 15. Jahrhunderte in drei noch blühende Li-nien, die Linie zu Muttrin, Jugelow, ßudow und Diibsow, die Liniezu Podel, Zitzwitz und Crien, und die Linie zu Jannewitz, Varzinund Beswitz. Diese Linien sind von Einigen unter dem Namender Budowschen (oder Buderinschen, Butrinischen), Jannewitzischenund Podelischen (Podälischen) Linie aufgeführt worden. Später kam