Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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rechtssehender, silberner Greif aufwachst. Die Ilelmdecken sindgrün und silbern. - Abdrücke von Petschaften, von welchen jedocheinige den Schild auch blau und den Hehn gekrönt (s. unten) zei-gen. Val. König, III. S. 1227. Suppl. zu Siebm. Wappenb.,V. 30: v. Zigescr. - TyrofT, II. 76: Freiherren v. Ziegesar (giebtden Schild rund und blau, die Blätter silbern, den Hehn gekröntund die Hehndecken blau und silbern an). Wappenb. d. Kgr.Württemb., Nr. 235 (stellt in den silbernen Schild drei grünblätte-rige Hanfstengel und lässt aus dem Helme, welcher weder gewul-stet noch gekrönt ist, einen goldenen Greif aufwachsen). v. Hef-ner, Liefer. 18 oder Bd. II. Heft 8, Adel d. Herzogth. Nassau, 11u. S. 11: Freiherren v. Ziegesar (nennt in der Beschreibung dieBlätter im Schilde Eichblätter, und zwar mit dem Bemerken, dassAndere Hanfstengel oder Pappelbäume annähmen, giebl den Helmohne Wulst oder Krone und tingirt den Greif golden). Angeli,S. 187. Knaulh, S. 598. Mushard, S. 570 u. 571. Gauhe,I. S. 3000 u. 3001. Zedier, LXII. S. 685-687. Grund-mann, S. 108. Hürschelmann, Samml. v. Stamm- u. Ahnentaf.,S. 75. v. ITellbach, II. S. 824. N. Preuss. Adclslexicon, IV.S. 371 (nennt die Blätter nur grüne, breite, oben spitzige Blätter). Adelsb. d. Ivönigr. Württemb., S. 494 496 (der Hehn ist ge-krönt). Dresdn. Caleiul. z. Gebr. f. d. Resid., 1849. S. 178 (imblauen Schilde drei grüne Buchenblätter und auf dem gekröntenHelme ein wachsender Greif). Gen. Taschenb. d. freih. Häuser,1856. S. 801803 (beschreibt das Wappen, wie folgt: in Silberdrei neben einander aufrecht gestellte, grüne Blätter von einemHanfstengel. Auf dem gekrönten Helme mit grün-silbernen Deckenerscheint ein rechts gekehrter, zum Grimmen geschickter, geflügel-ter Greif mit ausgeschlagencr, rother Zunge. Devise: Ad pulchraper aspera).

Sachsen, Preussen, Württemberg, Niederlande,Nassau, Frankfurt a. M. Altes, ursprünglich markbranden-burgisches Adelsgeschlecht, dessen gleichnamiger Stammsitz, Schlossund Städtchen Ziesar (Ziegesar) zwischen Brandenburg und Magde-burg, im jetzigen ersten Jerichowschen Kreise, schon im 12. Jahr-hunderle genannt wird. Cuno v. Ziesar verlor, wie Angeli, S.187, erzählt, 1410 das ihm zustehende Schloss Beuten unweitBrandenburg, durch Sturm, welchen Hans v. Tresskau und Hein-rich v. Isenburg auf dasselbe ausführten, und Jacob v. Ziesar kommturkundlich 1492 vor. Aus Brandenburg kam im Laufe der Zeit die