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3 (1856)
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springenden, silbernen Widder (Stanimvvappen). I und 4 in Goldein einwärtssehender, golden gekrönter und bewehrter, schwarzerAdler; 2 und 3 in Roth ein ganzer, silberner Sparren, welcher mitdrei (1 und 2) grünen Kleeblättern belegt ist. Aul' dein Schildestehen zwei gekrönte Helme. Aus dem rechten Helme wächst,zwischen einem offenen, von Gold und Schwarz mit gewechseltenFarben quer getheilten Adlersfluge, ein geharnischter Arm empor,welcher in der Faust ein Schwert nach oben und einwärts hält,der linke aber trägt, zwischen zwei von Gold und Blau mit gewech-selten Farben quer getheilten ßüflelshürnern, den wachsenden Wid-der des Mittelschildes (Helm des Stammwappens). Die Decken desrechten Helmes sind schwarz und golden, die des linken blau undgolden. Abdrücke von Fetschaften. Wappenb. d. Kgr. Würt-temberg, S. 41 u. No. 152. Das Adelsb. d. Kgr. Württemb., S.388, theilt den Mittelschild von Silber und Blau, nimmt diese Far-ben für die gesammten Helmdecken an und lässt den Widder aufdem linken Helme ein Kleeblatt im Maule halten. Gaulle, II. S.1289 u. 1290, nach einem eingeschickten lateinischen Manuscripte. v. Hellbach, 11. S. 737.

Württemberg. Alte, nach Einigen schon vor 400 Jahrenin Holstein bekannte und später in Schwaben und Oesterreich be-güterte Familie, welche vom Kaiser Ferdinand HL, 3. Juli 1637,mit Vermehrung des Wappens und dem Hechte, sich von oder imWeidenhofen (Weidenhoven) schreiben zu dürfen, in den Reichs-ritterstand erhohen wurde, nach Anderen eine hessische Adelsfami-lie, als deren erster zuverlässiger Ahnherr Heinrich Wiederholdv. Weidenhoven (Weidenhofen) genannt wird, welcher gegen Endedes 15. Jahrhunderts als Landvoigt zu Wisscappel vorkommt. Vonden Sühnen desselben wurde der älteste, Heinrich, der entferntereStammvater der württembergischen Linie, der jüngste aber, Hans,durch seinen Sohn Reinhard, Obersten in hessischen Diensten, dernächste Stammvater des in der württembergischen Geschichte sorühmlich bekannt gewordenen Obersten und Commandanten aufHohentwiel Conrad Wiederhold v. Weidenhofen, geb. 1598, gest.1667, dessen thatenreiches Leben das Adelsb. d. Kgr. Württemb.,S. 384387, beschrieben hat. Von Heinrichs Sühnen verpflanzteReinhard (I.) seinen Stamm nach Oesterreich, wo derselbe, bis zurUebersiedelung nach Württemberg, kräftig fortblühte und mehrereausgezeichnete Krieger hervorbrachte. Reinhards drei Sohne: Wolf,Werner und Reinhard (IL), kämpften mit grossem Ruhme gegen