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v. W., wurde k. dän. Rittmeister. Bernhard v. W. war um 1640Präsident der bremischen Ritterschaft, und der Enkel desselben k.schwed. Landrath. Letzlerer hatte mehrere Sühne. — Die Familiegehört im Königreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel derbremischen Landschaft, und Sprossen derselben standen und stehenin der kön. hannoverschen Armee.
v. Weynhardt.
Im blauen Schilde ein rechts gekehrter, silberner Greif, wel-cher mit der rechten Klaue an einem Stiele mit drei weissen Blät-tern eine herabhängende, silberfarbene Weintraube halt. Auf demSchilde steht ein mit einem von Blau und Silber fünfmal gewun-denen Wulste bedeckter Helm, aus welchem, zwischen zwei vonSilber und Blau mit gewechselten Farben quer getheilten Büffels-hörnern , der Greif des Schildes mit der Traube aufwächst. DieHelmdecken sind blau und silbern. — Handschriftliche Notizen undAbdrücke von Petschaften. — Tyroff, I. 202.
Sachsen. Johann George Weynhardt, Besitzer des Ritter-gutes Beyersdorf im meissnischen Kreise, wurde im kursächsischenReichsvicariate, laut Diploms d. d. Dresden, 1. Juni 1792, in denReichsadelstand erhohen. Derselbe war Arzt und hatte nicht nurin der seiner Besitzung nahen Oberlausitz als Operateur, Geburts-helfer und Augenarzt einen grossen Ruf erlangt, sondern standauch in den ersten Decennien dieses Jahrhunderts in der medici-nischen Wissenschaft durch die Schrift: Beschreibung einer merk-würdigen Operation durch den Kaiserschnitt, Bautzen, 1802, alsentschlossener und glücklicher Geburtshelfer in allgemeinem An-sehen. Der Sohn diente in dem Befreiungskriege als Oflieier inder Landwehr, und mit ihm ist der Stamm wieder ausgegangen.
v. Wiederhold (Wiederhold v. Weidenhoven),
Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde. Mittelschild von Gold undBlau der Länge nach getheilt mit einem nach der rechten Seitein- 29