Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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446
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v. Weiss.

Im blauen Schilde ein auf im Schiklesfusse befindlichem Was-ser nach rechts schwimmender, weisser Schwan, Uber welchem dreineben einander stehende, sechsstrahlige, silberne Sterne schweben.Auf dem Schilde stellt ein gekrönter Helm, welcher den Schwandes Schildes mit ausgebreiteten Flügeln trägt. Die Ilelmdeckcnsind blau und silbern. Handschriftliche Notizen und Abdrückevon Petschaften. Tyroff, I. 213.

Sachsen. Die Gebrüder Johann Jacob Heinrich Weiss, CarlAugust Ludwig W. und Carl Friedrich Maximilian W. Söhnedes Kammerrathes Weiss wurden im kursüchsischcn Reichs-vicariate, laut Dipl. d. d. Dresden, 31. Juli 1790, in den Reichs-adelstand erhoben. Die Familie ist in Sachsen ausgegangen.

y. Welling, auch Freiherren.

Schild der Länge nach getheilt: rechts in Schwarz zwei dieSachsen einwärtskehrende, neben einander stehende, goldene Ad-lersflügel; links in Roth eine mit der Spitze nach oben stehende,silberne Egge (dieselbe bildet gleichsam einen geraden, schmalenSparren, welcher an jeder Auspenseite unter einander zwei schrägeSpitzen hat). Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welchereinen offenen Adlersflug trägt, dessen rechter Flügel von Gold undSchwarz quer getheilt, der linke aber roth und mit der Egge derlinken Schildeshälfte belegt ist. Die Hehndecken sind rechts schwarzund golden, links roth und silbern. Handschriftliche Notizen undSiebmacher, V. 115: Die Welling, Schwäbisch. Mit dieser Reschrei-bung stimmen Abdrücke von älteren Petschaften überein, nur istjeder der beiden Flügel des Fluges auf dem Helme mit der Eggeder linken Schildeshälfte belegt. Pfefünger, II. S. 965 u. 966. Gauhe, II. S. 18991901. Zedier, LIV. S. 1580. v. Lang,Nachtrag, S. 350 u. 351. v. Hellbach, II. S. 708.

Württemberg, Rayern, Oesterreich, Frankfurt a. M.Altes, nach Einigen ursprünglich schwäbisches, nach Anderen rhein-ländisches und braunschweigisches, und nach noch Anderen schwe-disches Adelsgeschlecht. Die schwedische Familie v. Welling, inwelche der Freiherren- und Grafensland kam, stammte aus Riga: