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3 (1856)
Entstehung
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VGMrntlorff, Völdcrndorff. Zedier, L. S. 126132, mit Angabedes Freiherrendiplbms. Bietfermann, Gescldechtsreg. der Rillcr-scliaft d. Orts Altmühl, Tab. 156166. v. Lang, S. 258.v. Ilellbach, II. S. 649 u. 650.

Bayern. Alles, ursprünglich niederüslerreichisches Adelsge-schlecht, dessen gleichnamiges Stammhaus an der Pjelach unterhalbMölk liegt und von welchem Bucelini, III. S. 244, eine Stammtafelvon 1385 bis 1484, Seifert aber von 1341 bis 1717 gegeben hat.Die Familie zählte später zu dem niederösterreichischen Herren-stande, und die hjer in Rede stehende Linie derselben setzte zuihrem Geschlechtsnamen den Zusatz: v. Waradein, um sich voneiner anderen Linie, der zum Unterstein, oder zum unteren Steine,zu unterscheiden. In Folge der Verluste im 30jährigen Kriege, sowie der Religionsstreitigkeiten, wanderten die Herren v. Vühlerndorfund Waradein aus Oesterreich nach Franken aus und führten, unterdie unmittelbare reichsfreie fränkische Ritterschaft aufgenommen, nurden Adelstand, bis Johann Adam v. V. u. W., Herr auf Dännhoff,Kaygerberg und Megelsberg, vom Kaiser Leopold I., laut Diplomsd. d. Linz, 10. Juli 1684, für sich und seine Nachkommen eineBestätigung des alten Freiherrenstandes, mit Vermehrung des Wap-pens, erhielt. Derselbe hat den Mannsstamm fortgepflanzt, und nachv. Lang war der Urenkel desselben, Carl Friedrich Wilhelm Frei-herr v. Völdcrndorff und Waradein, geb. 1758, Herr auf Kolmberg,Ränkam und Ahmschwang, k. bayer. Appellalionsgerichts-Präsidentin Memmingen, in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern einge-tragen. Nach Hon (a. o. a. 0.) blühte früher in Franken, nebender freiherrlichen Linie auch noch eine adelige Linie, welche zuerstden Rittersitz Schermcke im Coburgischen, später aber das Ritter-gut Ziegelsdorf inne hatte.

v. Vorbringer, Ritter.

Schild quer von Blau und Silber getheilt mit einem, aus imFusse des unteren Feldes befindlichem, grünem Boden in das obereFeld aufwachsenden, grün belaubten Baume. Derselbe wird voneiner aus der rechten oberen Ecke des oberen Feldes hervorbre-chenden, strahlenden Sonne beschienen, und im unteren Felde win-det sich vor dem Stamme des Baumes eine Schlange von natürlicher