Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
442
Einzelbild herunterladen
 

442

sieben zwei gekrönte Helme. Der rechte Helm trägt zwei silberneBiiffelshörner, von welchen das rechte mit einem schräglinken, daslinke mit einem schrägrechten Balken helegt ist, und der linkeeinen schwarzen, die Sachsen einwärlskehrenden, geschlossenenAdlersflug, auf welchem unter einander drei sechsstrahlige, goldeneSterne stehen. Die Decken des rechten Helmes sind roth und sil-bern, die des linken schwarz und golden. Handzeichnung undhandschriftliche Notizen. Megerle v. Mühlfeld, Ergzgsbd., S. 220. v. Hellbach, 11. S. 643.

Oesterreich. Johann Jacob v. Vicari, Oberamtsrath undLandschreiher zu Hohenberg, wurde von der K. K. Maria There-sia, 3. Jan. 1777, in den erhländisch-österreichischen Hilterstanderhohen. Ein Sprosse des Geschlechts ist der Erzbischof zuFreiburg v. Vicari.

v. Völderndorf u. Waradein, Freiherren.

Schild geviert mit Milteischilde. Im rothen Mittelschilde einschwebendes, silbernes Kreuz, t und 4 in Gold ein einwärts-sehender, golden bewehrter, schwarzer Adler, und 2 und 3 in Rothein einwärts gekehrter, doppelt geschweifter, goldener Löwe. Aufdem Schilde stehen drei mit ftlnfperligen Kronen gekrönte Helme.Der rechte Helm trägt zwischen zwei rothen Büffelshörnern dassilberne Kreuz des Mittelschildes, der rechte den Adler des I. und4. Ecldes, und der linke den Löwen des 2. und 3. Fehles. DieIlelmdecken sind rechts schwarz und golden, links rolh und sil-bern. Abdrücke von Petschaften. Wappenh. d. Kgr. Bayern,IV. 34. v. Hefner, II. 65 u. 66 u. S. 62 (das Kreuz im Mittel-schilde und auf dem mittleren Helme ist golden). Das Stämm-wappen der Familie ist, Tab. 65, wie folgt, angegeben: im rothenSchilde ein silberner Querbalken, und über demselben ein goldenerPfahl, so dass sich durch beide ein Kreuz von Silber und Goldbildet. Der gekrönte Hehn trägt das Kreuz des Schildes, zwischenzwei von Silber und Roth mit gewechselten Farben quer getheiltenBüffelshörnern. Die Ilelmdecken sind roth und silbern. Tyrolf,1. 46 (Schild und Helme umfliegt, statt der Decken, ein Wappen-mantel von der Farbe der Letzteren). llüns coburgische Chronik,I. S. 105. Gauhe, 1. S. 528530: Felderndorff, Földerndorlf,