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schräg, gegen die Linke wende, so wie mit der, von v. d. Hagenaus Angeli Anna)., S. 190, entnommenen Angabc, dass Philippv. Utenhofen, Ritter, welcher 1412 in der Schlacht gegen die Pom-mern beim Cremer Damme blieb und in der Klosterkirche zu Berlinbegraben liegt, einen silbernen Ambos im Wappenschilde geführthaben solle. Auch nimmt v. Meding auf die beiden Wappen Rück-sicht, welche Siebmacher [s. unten] unter dem Namen: v. Utten-hofen, gegeben hat). — Siehmacher giebt unter den FränkischenWappen zwei Abbildungen mit dem Namen: v. Uttenbofen. Dieerste, FI. 77, zeigt im silbernen Schilde einen oben viermal gezinn-ten, schwarzen Querbalken. Aus dem Ilelme wächst der Rumpfeines schwarz gekleideten, links sehenden, bärtigen Mannes auf,welcher eine silbern aufgeschlagene, schwarze, den Zipfel nach obenund rechts kehrende Millze trägt und, anstatt der Arme, zwei aus-gebreitete, silberne Flügel hat, welche mit dem gezinnten Balkendes Schildes belegt sind. Die Helmdecken sind schwarz und sil-bern. Die zweite Abbildung, III. 129, stimmt mit der ersten, nurist der Querbalken im Schilde oben sechsmal gezinnt, und aus demIlelme wächst, zwischen einem offenen, mit dem Balken des Schil-des belegten, silbernen Fluge, der Rumpf des beschriebenen, dochrechtssehenden Mannes auf. — Tyroff, II. 299: Herren v. Ullen-hof, giebt folgendes Wappen: int silbernen Schilde ein oben zwei-mal gezinnter, schwarzer Querbalken. Auf dem Schilde steht einHelm, aus welchem zwischen einem offenen, mit einem schwarzenQuerbalken belegten, silbernen Fluge der schwarz gekleidete Rumpfeines vorwärtssehenden Mannes aufwächst, welcher eine silbern auf-geschlagene, schwarze Mütze trägt, deren nach links sich kehrenderZipfel mit vier schwarzen Hahnenfedern besteckt ist. Die Helm-decken sind schwarz und silbern. — Wappenb. d. Preuss. Monarchie,X. 96 (der Querbalken ist oben sechsmal gezinnt), und Wappenb. d.Sachs. Staaten, IV. 95 (der Querbalken ist viermal gezinnt und derHelmschmuck wie bei Tyroff). — Der Abdruck von einem Petschaftemit der Umschrift: W. E. V. V., giebt das Wappen ganz wie Sieb-macher, II. 77, nur sieht der Mann auf dem Helme nach der rech-ten Seite. Nach diesem, von dem oben angeführten ganz abweichen-den Wappen, hat es früher entweder zwei Familien dieses Namensgegeben, oder eine Linie des Geschlechts, die fränkische, nmss ein
anderes Wappen geführt haben. — Gauhe, I. S. 2722 u. 2723.
Zedier, LI. S. 1209 — 1211. — v. Hellbach, I. S. 630 u. 631. —N. Preuss. Adelslexicon, IV. S. 289 u. 290. ■