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IIngen. — Zedier, XLVI. S. 848. — Grundmann, S. 43. — NeuesPreusS. Adeislexieon, IV. S. 285.
Preussen. Altes, ursprünglich pomnierscbes, urkundlich schon1250 vorkommendes Adelsgeschlecht, welches im Brandenburgischengrosse Besitzungen und unter diesen auch, über 250 Jahre, dieStadt Freyenwalde a. d. Oder besass, in deren Wappen (im silbernenSchilde ein Baum mit ausgerissenen Wurzeln und auf beiden Seitenein silberner Nebenschild mit einem rothen Wagenrade) das Wap-pen des v. Uchtenhagenschen Geschlechts übergegangen ist. AusserFreyenwalde standen der reichen Familie, welche früher auch Lich-tenhain und Uchtenhan geschrieben wurde, die Stiidte Sonnenberg,Wiesenlbal, die Güter Neuenbagen etc. zu. — Das so alte, reiche,vornehme Geschlecht erlosch 19. April 1618 mit Hans v. Lichten-hagen, venu, mit Sophie v. Sparr aus dem Hause Trampe.
v. Unwerth.
Im von Kolli und Silher quer getheilten Schilde ein schräg-reehts liegender, oben und unten abgesagter, schwarzer Baumslamm,welcher an jedem Ende zweimal geastet ist. Auf dem Schilde stehtein Helm, welcher drei See- oder Rohrkolben von natürlicher Farbeträgt. Die Helmdecken sind silbern und roth. — Abdrücke vonPetschaften. — Siebmacher, f. 53: v. Unwerdt, Schlesisch. — Si-liapius, 1. S. 1013, und II. S. 1092. — v. Meiling, I. S. 626, nachSinapius und Siebmacher. — Bei Erhebung in den Freiherrenstand(s. unten) wurde das Wappen nicht vermehrt lind bei Verleihungdes Grafenstandes kamen zu dem Wappen nur die Grafenkrone aufdem Schilde und zwei Greife als Schildhalter hinzu. Die Supplem.zu Siebmachers Wappenb., VI. 8, tingiren die Greife golden, Tyroffaber, II. 268, giebt silberne Greife an. — Lucae, S. 1860. —Gauhe, I. S. 2689. — Zedier, XLIX. S. 2499. — Megerle v. Mühl-feld, Ergänzungsband, S. MO u. S. 34. — v. Hellbach, II. S. 627.
Preussen, Oesterreich. Alles, schlesisches Adelsge-schlecht, welches auch Unwerdt, Unwirth und Unwürth geschriebenwurde und welches von dem, aus der Oberlausitz stammenden, schle-sischen Adelsgeschlechte v. Unwürde (s. den nachstehenden Artikel)wohl zu unterscheiden ist. — Die Familie kam später nach Böh-men, erwarb die Schlüsser Obilz, Kidin, Hoschitz etc. und erlangte