Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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Schlosses Abenberg (welches 1801 an das filrstl. Haus Oettingen-YVallerstein verkauft worden ist) von den feindlichen Truppen nachHüchstädt gebracht und dort gezwungen worden sei, einen BecherScheidewasser auszutrinken, welches den Tod sofort zur Folge hatte.Noch spricht v. Lang von einem ausdrücklichen Privilegium der Fa-milie, sich mit einem Ypsilon schreiben zn dürfen, und giebt an,dass das Wappen des Geschlechts das alte Westerstettensche Wappennebenbei enthalte. Nach neueren Angaben beruht die Familienur noch auf zwei Augen.

v. Taube, Hilter.

Im blauen Schilde auf grünem Hügel eine rechts gekehrte,weisse Taube, welche int Schnabel einen grünen Oelzweig empor-hält. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechteHelm trägt einwärts gekehrt die Taube des Schildes auf dem Hügelmit dem Oelzweige, und der linke drei Straussenfedern, silbern,blau, silbern. Die Hehndecken sind blau und silbern. Hand-zeichnimg und handschriftliche Notizen. Megerle v. Mühlfeld,Ergänzungsband, S. 468. v. Hellbach, II. S. 569.

Oesterreich. Friedrich Wilhelm Taube, niederösterr. Regie-rungsrath, wurde von der K. K. Maria Theresia, 25. April 1777,mit dem Prädicate: Edler von, in den erbländisch-OsterreichischenRitterstand erhoben. Megerle v. Mühlfeld (a. a. 0.) hat dieseErhebung nur als Erhebung in den Adelstand angeführt.

Tauber v. Taubenberg, Ritter.

Schild geviert: I und 4 in Roth ein vorwärts gekehrter, sil-bern geharnischter Ritter, welcher in der Rechten ein Schwert mitgoldenem Grifte nach oben hält und die Linke in die Seite setzt;2 und 3 in Gold auf einem grünen Dreihügel eine einwärts ge-kehrte, silberne Taube, welche im Schnabel einen Oelzweig mitdrei grünen, nach oben gekehrten Blättern hält. Auf dem Schildestehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Helm trägt einen olfenenAdlersflug, dessen rechter Flügel von Gold und Grün, und der linke