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der Flügel auf dem linken Helme ist blau und mit neun [3, 3, 2, 1]Herzen belegt, lind die Decken sind rechts und links schwarz undsilbern). — Wappencal. des K. Bayer. Ordens vom heiligen Michael.— Das oben erwähnte Stammwappen geben Siebmacher, v. Hau-stein und v. Meding. Siebmacher, I. 116: Die Sirgen v. Sirgen-stein, Schwäbisch, sagt in der „Declaration" — ein neuer Beweis,dass es gut gewesen wäre, wenn v. Meding dieselbe zur Hand ge-habt hätte — ein weisser Schild, dadurch eine schwarze Strasse,der Adler darin gelb. Auf dem Helme der Hut wie im Schilde,mit einem weissen Stulpe, die Kronen gelb, die mittlere Federschwarz, die anderen weiss, die Helmdecken schwarz und weiss.Der Abbildung nach ragt aus dem Ilermelinaufscldage des Hutesdie eine Krone hervor. — v. Hattstein, III. S. 494, setzt auf denHehn einen nach der Linken spitz zulaufenden Hermelinüberschlag,welcher, statt des Knopfes der Mütze, mit einer schräglinks liegen-den, goldenen Krone besetzt ist und aus welcher eine oben ge-krönte und mit drei Straussenfedcrn, silbern, schwarz, silbern, be-steckle, rothe Säule aufwächst, welche mit dem Balken und Adlerdes Schildes belegt ist. — v. Meding, II. S. 567 u. 568, gieht dasWappen nach dem Leichensteine des 1675 verstorbenen Würzburg.Domherrn Johann Albrecht v. Sirgenstein, so wie nach v. Hattsteinund Siebmacher. Der Leichenstein zeigt, ohne Farben, einen schräg-rechten Balken mit einem nach der Rechten gekehrten, zum Flugesich anschickenden Vogel belegt und auf dem Helme einen Fürsten-hut, aus welchem eine oben befiederte Greifenklaue durch einenRing gezogen vorkommt. -—■ Gauhe, I. S. 2344: v. Sirgenstein,Sürgenstein. — v. Hellbach, IL S. 561: v. Surgenstein etc.
Bayern. Alte, aus dem Algau stammende Adelsfamilie, welchein früher Zeit Syrgen hiess und deren Stammschloss das SchlossSyrgenstein bei Wangen (im jetzigen Donaukreise des KönigreichsWürttemberg) war. Der Familie stand das Erbmarschallamt desvormaligen Hochstiftes Constanz zu, und aus derselben stammte der1760 gestorbene Fürstabt zu Kempten Engelbert Freiherr v. Syrgen-stein. Der Freiherrenstand des Geschlechts ist seit 1691 nachge-wiesen. v. Lang, S. 249, erwähnt nach der Adelsmatrikel den Jo-hann German Prosper Freih. v. Syrgenstein aus der Acbtberg- oderAltenbergischen Linie, geb. 30. Oct. 1741, Erbmarschall des Bis-thums Constanz und des K. Bayer. Ordens vom heil. Michael Ritter,führt auch an, dass der Grossvater desselben, als Anhänger desKurfürsten Max Emanuel, bei Ersteigung des Syrgensteinschen