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3 (1856)
Entstehung
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Die Heinidecken sind roth und golden. Abdrücke von Petschaftenund handschriftliche Notizen aus der Familie. Geneal. Taschenb.d. freih. Häuser, 1854. S. 515; 1855. S. 606 u. 607, und 1856.S. 670.

Frankfurt a. M., Oesterreich. Altes Adelsgeschlecht,dessen Stammvater im 16. Jahrhunderte aus Spanien nach denNiederlanden kam. Die Nachkommen desselben, welche sich auchde Streghen und de Streegen schrieben, waren im 17. Jahrhun-derte namentlich in Utrecht ansässig und mehrere derselben führtenneben dem Namen de Stregen auch den Beinamen d'Assevedo, wienoch 1745 Jean Philipp d'Assevedo, nomine de Stregen, gräflichMerodischer Amtmann, als Bevollmächtigter des Merodischen Hausesin einer bei dem Reichskammergerichte zu Wetzlar anhängigen, diefreie Reichsherr&chaft Stein betreffenden Rechtssache vorkommt.Franz Gebert de Strogen, Sohn des Matthias de St., lebte 1690,war mit Margaretha v. Kessel vermählt und besass das LehnsgutTerbrüggen in der eben genannten ehemaligen freien HerrschaftStein. Der Sohn desselben, Johann Joseph, geh. 1700, gest. 1760,früher kurcüln. Ober-Amtmann, später Lehnstatthälter zu Odenkir-chen, halte aus der Ehe mit Maria Catharina Esther v. Betoun,welche aus einem alten geldernschen Geschlechtc stammte, dessengleichnamiges Stannnschloss bei Tongern im Luckerlande lag, sechsSühne und zwei Tochter. Von ersteren trat Franz Joseph Caspar,geb. 1742, 1763 in k. k. Kriegsdienste, vermählte sich 1780 mitMaria Catharina v. Aul aus Frankfurt a. M., machte sich in Frank-furt ansässig, pflanzte allein den Stamm fort und starb 1815 alsk. k. Ober-Kriegs-Commissair. Von den Sühnen desselben, welchebis auf zwei jung starben, trat der ältere, Felix August Peter Jo-seph, geb. 1782, in k. k. Kriegsdienste, zeichnete sich als Ingenieur-Offleier mehrfach sehr aus und stieg nach und nach bis zu derEhrenstufe eines k. k. Feldmarschall-Lieutenants und Directors derIngenieur-Academie zu Wien. Derselbe, gest. 1854, halte sich 1816mit Mariane Eleonore Freiin v. Glauburg vermählt und wurde, mitdem Commandeurkreuze des Leopoldordens belehnt, von dem Kai-ser Franz Joseph von Oesterreich, laut Dipl. d. d. Wien, 20. Aug.1851, für sich und seine Nachkommen in den erbländischi-österrei-chischen Freiherrenstand erhoben, und zwar mit der Erlaubniss,seinem Namen und angeborenen Wappen den Namen und dasWappen des im Mannsstamme erloschenen freiherrlichen Geschlech-tes v. Glauburg hinzufügen zu dürfen. Von dem Freiherrn Felix