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Straussenfedern, silbern, blau, golden, blau, silbern, besetzt). —v. Lang, S. 246. — v. Hellbaeh, II. S. 546.
Bayern. Gottlieb August Maximilian v. Strauss, kunnainz.Staatsralh und Regierungs-Director, wurde vom Kaiser Joseph II.,13. Aug. 1789, in den Freiherrenstand erhoben. Der Vater des-selben, Friedrieb Damian Strauss, kunnainz. Geb. Rath und Hof-Kammer-Director, hatte den Reichsadelstand erhalten. Nach v. Langwaren zwei Sühne des Freiherrn Gottlieb August Maximilian in dieAdelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragen.
Stregen y. Glauburg, Freiherren.
Schild der Länge nach getheill: rechts in Schwarz ein schräg-rechter, goldener Balken, welcher mit drei unter einander stehenden,rothen Herzen belegt ist (Stregen); links in Silber ein eingebogener,schwarzer Sparren, welcher oben von zwei, unten von einer rothenBurg begleitet ist. Jede dieser drei Burgen hat zwei Thilrme undeine, eine gestufte Spitze bildende Zwischenmauer. Die Thtlrmezeigen oben vier Zinnen und ein offenes Fenster, und die Zwischen-mauer hat ein gewölbtes, offenes Thor (Glauburg, s. oben S. 165u. 166). Auf dem Schilde steht eine freiherrliche Krone und aufdieser ein gekrönter Helm, aus welchem, zwischen einem zehnendi-gen Hirschgeweihe, ein Mann mit blonden Haaren und Spitzbartein einem weissen, vorne mit sechs silbernen Knöpfen geschlossenenund mit einer rothen Binde umgürteten, mit weiten, am Oberarmegeschürzten Aermeln versehenen, kurzen Bocke emporwächst, wel-cher mit den beiden Zeigefingern der erhobenen, roth bekleidetenVorderarme den Mund auseinander zieht. Die Helmdecken sindrechts roth und golden, links roth und silbern. Den Schild hältrechts ein einwärtssehender, zehnendiger Hirsch, links, in ganzerStellung, ein Mann, wie der aus dem Helmte aufwachsende. Der-selbe trägt, ausser der oben beschriebenen Kleidung, enge, rotheBeinkleider und schwarze Schuhe und setzt, mit der Rechten denSchild haltend, die Linke in die Seite. — Das Stammwappen dererv. Stregen zeigt im schwarzen Schilde einen schrägrechten, golde-nen Balken, welcher mit drei über einander stehenden, rothen Her-zen belegt ist. Auf dem mit einem roth-goldenen Wulste bedeck-ten Helme steht ein zehnendiges Hirschgeweih von natürlicher Farbe.