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von Gold und Schwarz, der linke aber von Silber und Roth quergelheilt ist. Zwischen den Flügeln schwebt die Rose des Mittel-schildes. Rie Ilelmdecken sind rechts schwarz und golden, linksroth und silbern. — Handschriftliche Notizen nach dem Diplomevon 1658 (s. unten) und Abdrücke von Pelschaften. — Tyroff, 11.38: Freiherren v. Schlomach, mit zum grossen Theile unrichtigenAngaben der Farben (die Rosen haben weder goldene Blitzen, nochgrüne Rlättchen, alle vier Felder sind silbern lingirt, der Querbal-ken im 2. und 3. Felde ist roth, der offene Adlersflug auf demHelme ist silbern, und die gesammten Ilelmdecken roth und sil-bern. Unstreitig ist diese Abbildung dem Abdrucke eines Petschaf-tes entnommen, welches theils nicht genau gestochen war, theilsdie gesammten Tincturen nicht angeben — konnte. Abbildungender Art, wie wohl mehrere im Tyrofl'schen Werke vorkommen, sindvon den Gegnern desselben dazu benutzt worden, das Neue adeligeWappenwerk in Misscredit zu bringen, doch enthält dasselbe, wennauch Unrichtiges, auch vieles Richtige). — Gauhe, II. S. 1035:v. Schlomag. — v. Hellbach, II. S. 413, nach Gauhe.
Sachsen. Melchior Schlomach, Herr auf Meissdorff, kursächs.Hauptmann über die Aemter und Städte Jüterbogk, Dahme, Burckh,Dobrilugk und Finsterwalde, wurde vom Kaiser Ferdinand III., lautDiploms d. d. Wien, 10. Juni 1651, in den Rcichsadelstand erho-ben. — Von den Nachkommen desselben war der herz, sachsen-weissenfelsische Kammerjunker v. Schlomach, nach Gauhe, 1720 imAmte Dahme begütert. Das Geschlecht scheint um die Mitte des18. Jahrhunderts im Mannsstamme ausgegangen zu sein.
v. Schmidt.
Schild der Länge nach getheilt mit einer aus dem Schildes-lüsse bis zur Schildesmitte aufsteigenden, gebogenen Spitze, drei-fehlerig: 1 und 2 (rechts und links) in Blau ein auswärts gekehr-ter, silberner Strauss, welcher im Schnabel ein silbernes Hufeisenhält, und 3 (in der Spitze) in Silber ein sechsstrahliger, blauerStern. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher zwi-schen zwei von Silber und Blau mit gewechselten Farben quer ge-theilten Büfl'elshürnern den Stern der Spitze trägt. Die Helmdecken