394
Diensten, wurde im kursächsischen Reiclisvicariate, laut Diplomsd. d. Dresden, II. Sept. 1790, in den Reichsadelstand erhoben.
Scharff v. Scharffenstein.
Im golden eingefassten, rotlien Schilde ein auf seinem Nestemit offenen Flügeln stehender, die Brust mit dem Schnabel sichaufritzender, silberner Pelican mit seinen drei Jungen. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, welcher einen offenen, silbernenAdlersflug trägt. Die Helmdecken sind rechts roth und silbern,links roth und golden. — Handschriftliche Notizen.
Frankfurt a. M. Hermann Scharff wurde von dem KönigeMaximilian II. von Bayern, laut Diploms d. d. München, 24. Mai1851, mit dem Prädicate: v. Scharffenstein, in den Adelstand er-hoben. Derselbe gehört zu einer seit länger als 200 Jahren zuFrankfurt a. M. angesessenen, angesehenen Familie, welche vondem alten Nürnberger Patriciergeschlechte der „Scharffen" ab-stammt. (Das Wappen muss schon früher, oder bei Erhebungin den Adelstand verändert worden sein, denn das Wappen derScharffen in Nürnberg giebt Siebmacher, V. 219, wie folgt: imschwarzen Schilde ein mit der Spitze nach oben scbräglinks ge-stelller, gefiederter, silberner Pfeil, welcher rechts von einer reihenRose, links von einem sechsstrahligen, goldenen Sterne beseitet ist.Der gewulstete Helm trägt den Pfeil des Schildes aufrecht gestelltzwischen einem offenen, schwarzen Adlersfluge, dessen rechter Flü-gel mit der Rose, der linke mit dem Sterne des Schildes belegtist. Die llelmdecken sind roth und silbern).
v. Schiller.
Schild der Länge nach getheilt: rechts in Blau zwei schräg-rechte, goldene Balken und über denselben eine strahlende, goldeneSonne; links in Roth ein schrägrechts gelegter, silberner Pfeil. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem ein vorwärts-sehender, blau gekleideter Mann mit unbedecktem Haupte und einerrotlien Binde um den Leib aufwächst, welcher in der Rechten ein