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l'asst, und die Federn auf dem weiss aufgeschlagenen Hute des lin-ken Helmes sind wechselsweise blau und silbern. Die Abbildung istmehrfach nicht genau. — Nachrichten über das Geschlecht geben:Abraham Hossmann, M. .Johann Ernst Möllmann und Christian Fried-rich der Aeltere v. Aschenfeld, Genealogie oder adelige Stammchro-nik des adeligen Geschlechts derer v. Sahlhaussen, mit Fortsetzun-gen. Dresden, 1654, 1655, 1661 und 1662 fol. — ßalbin, Mise,regn. Hohem. Dec. 11. Lib. 2 P. 3. tit. L. — Knauth, S. 562. —Sinapius, II. S. 948. — Gauhe, I. S. 2001—2004. — Zedier,XXXIII. S. 890—895. — v. Hellbach, II. S. 362: Salhausen, Sall-hausen, Sahihausen, Saalhausen.
Sachsen (früher), Oesterreich. Altes, sächsisches undböhmisches Adelsgeschlecht, welches Hossmann aus Italien herzu-leiten versucht hat, während Peccenstein, Sylvester Styrus und an-dere meissnische Ilistoriographen dasselbe wohl richtiger für einesächsische Familie halten, deren Stammschloss Sellhausen zwischenNaumburg und Dessau an der Saale gestanden, nach dessen Zer-störung sich dieselbe in Meissen und zwar in der Gegend vonOschatz niedergelassen, das Schloss Sahihausen gebaut und andereGüter erworben habe. — Knauth (a. a. O.) sagt: „Salhausen, einsder ältesten, vornehmsten und gewalligsten meissnischen Geschlech-ter," weiland auf Schweta, Zunschwitz, Pichaw, Lohmen, Wehlen,Schwaden, Pentzen etc., auch Tetschen oder Tothin in Böhmen etc.,daraus der berühmte und Cordate Bischof Johannes VI. zu Meissen(gest. 1518) gestammet etc., derer vornehmen Bitter und Heldendieses Geschlechts zu geschweigen." — Nach Rivander, Biberstein.Genealogie, soll Wolf v. S. 1173 das Christenthum in die Lausitzgebracht haben; Heinrich v. S. war, wie Einige annehmen, um1208 Marschall des Kaisers Philipp; Ulrich v. S. streckte demKaiser Rudolph v. Ilabsburg, 1278, eine grosse Summe Silber voretc. — Vom Anfange des 16. Jahrhunderts an gewinnt die Ge-schichte beider Linien des Geschlechts, der sächsischen und derböhmischen, festeren Grund. Aus der sächsischen Linie stand umdiese Zeit der oben genannte Bischof zu Meissen Johann v.' S. imgrössten Ansehen, und später, gegen die Mitte des 16. Jahrhunderts,war Caspar v. S. Domherr und Senior des Stifts Meissen ebenfallssehr berühmt. Die sächsische Linie erlosch übrigens 1659 mitGeorg Caspar v. S., Herrn auf Schweta. Aus der böhmischen Li-nie, welche sich später auch in Mähren ausbreitete und in welcheschon durch Kaiser Friedrich II., 1237, der Freiherrenstand ge-