Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
391
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Gesicht, trägt, welcher hier mit einem goldenen Pfeile schräg sodurch den Kopf geschossen ist, dass die Spitze aus dem Rachenhervorkommt, das Gefieder aber, welches rechts rotli, links goldenist, am Kopfe nach links herausstellt. Die Helmdecken sind rotliund golden. Wachssiegel mit Decke und mit der Unterschrift:Welcher v. Selhausen zu Schweta, 1547, so wie ein in Stein ge-hauenes Wappen am Fürstenhause der Universität Leipzig. Sieh-macher, I. 155: v. Selhausen, Meissnisch (dieDeclaralion" sagt:ein gelber Schild, darin ein rother Drachenkopf mit einem Men-schenkopfe mit rother ausgestreckter Zunge. Auf dem Helme auchein rother Drachenkopf, der Pfeil gelb, das Gefieder rotli und gelb,und die Helmdecken auch rotli und gelb). v. Meding, I. S. 552,nach einem Stammbaume und nach Siebmacher. Im Stammbaumehalte das Menschengesicht einen starken, vorstehenden, schwarzenHart und die Zunge war nicht vorgestreckt.

Freiherrliches Wappen. Schild geviert: 1 und 4 in Gold eingegen die linke Hand gewendeter, rother Drachenkopf mit offenemSchnabel und daraus schlagenden Feuerflammen, welchem hintenam Genicke ein rechtssehendes Mohrengesicht angeheftet ist, und2 und 3 von Blau und Silber achtmal quer gestreift. Aul demSchilde stehen zwei Helme. Der rechte Hehn trägt den Kopf undHals eines einwärtsgehenden, rothen Drachen mit offenem Schna-bel, durch dessen Mund und Hals ein goldener Pfeil mit roth-gol-denem Gefieder schräglinks geschossen ist (die Pfeilspitze steht alsoan der Hinterseile des Kopfes nach rechts, das Gefieder im Mundenach links). Auf dem gekrönten, linken Helme ruht ein blauerFürstenhut, welcher mit weiss und schwarz gesprenkeltem, rauhemFutter aufgeschlagen, mit einem goldenen Knopfe in der Mitte ver-ziert und mit acht \yechselsweise silbernen und blauen Straussen-fcderii, von welchen vier sich rechts, vier links kehren, besetzt ist.Die Decken beider Helme sind rechts blau und silbern, links rotliund golden. Sonach ist bei Erhebung in den Freiherrenstand alsbesonderes Gnadenzeichen zum Staramvvappen Feld 2 und 3 undlinker Helm hinzugekommen. Handschriftliche, dem Diplome von1662 (s. unten) entnommene Notizen und Abdrücke von Petschaf-ten. Tyroff, I. 257: Herren v. Sahihausen. Wappenbuch derOesterr. Monarchie, XII. Dor'st, Allgem. Wappenbuch, II. 170,giebl das Wappen nach dem Diplome vom 25. Oct. 1517 (s. unten).Im 1. und 4. Felde stellt ein Greifenkopf, der im Rachen einenMcnschcnkopf an seinen langen Haaren, hinter sich schleudernd,