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Oesterreich. Johann Matthias Puchherg, k. k. Hofrath undReferendar bei der Rectifications-Commission, wurde von der K. K.Maria Theresia, 30. Juni 1780, in den erbländisch-üsterreichischenRilterstand erlioben.
v. Purgay (Purgai), Ritter.
hu schwarzen Schilde ein schrägrechter, silberner, gefluteterBalken, welcher oben (links) und unten (rechts) von einem sechs-strahligen, goldenen Sterne hegleitet ist. Auf dem Schilde stehenzwei gekrönte Helme. Der rechte Helm trägt einen die Sachseneinwärtskehrenden, schwarzen Adlersflügel, und der linke drei sil-berne Straussenfedern. Die Hehndecken sind schwarz und silbern.— Handzeichnung und handschriftliche Notizen. — Megerle v. Mühl-leid, S. 138: v. Purgai. — v. Ilellbaeh, 11. S. 267.
Oesterreich. Ignaz Ernest Purgay, Besitzer der HerrschaftEibiswald in Steiermark, wurde vom Kaiser Franz I. von Oester-reich, 28. Juni 1808, mit dem Prädieale: Edler von, in den erb-ländisch-üsterreichischen Bitterstand erhohen.
v. Räcknitz, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde. Im goldenen Mittelschilde einrechts gekehrtes, schwarzes Pantherthier mit aus Bachen, Ohrenund Hinterleib ausströmenden Feuerflammen (das über die Wappen-vermehrung vom Erzherzog Carl von Oesterreich, 21. Aug. 1570,ertheilte Diplom giebt ausdrücklich ein Pantherthier und nicht einenLöwen an). I und 4 in Roth der Vorderlheil eines rechts gekehr-ten Esels (ebenfalls in Folge des genannten Diploms), und 2 und 3ebenfalls in Roth ein schrägrechter, silberner Balken (HerrschaftPernegg). Auf dem Schilde stehen drei gekrönte Helme. Aus demmittleren Helme wächst der Panther des Mittelschildes, und zwargekrönt, auf, und der Hals desselben ist der Länge nach mit fünfPfauenfedern besteckt. Der rechte Helm trägt einwärts gekehrt denVorderlheil des Esels im 1. und 4. Felde, und der linke zwei vonSilber und Roth mit gewechselten Farben quer getheilte Büffels-