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Val. König, II. S. 743—748: v. Portzig. — Tyroff, I. 128: v. Por-zig (der Zeigefinger der Hand des Armes auf dem Ilelme liegt nachvorn auf dem ersten, der Daumen auf dem zweiten Silber des Wul-stes). — v. Meding, I. S. 444: v. Porzig, beschreibt das Wappennur nach einem in Farben gestochenen Petschafte, wie folgt: einvon Silber und Schwarz in die Lange getheilter, lediger Schild.Auf dem Helme ist ein abgehauener, geharnischter, rechter Arm,der gerade in die Höhe gekehrt ist und sich mit der Hand aufden Helm stützt. — Gauhe, II. S. 894. — Zedier, XXVIII. S. 1675.— v. Ilellbach, II. S. 251 u. 252.
Sachsen. Altes, meissnisches Adelsgeschlecht, dessen Name,nach Schlegel, in allen Urkunden mehrfach vorkommt. Peter Porzigwar 1334 herz, und markgräfl. meissnischer Ilofmarschall und Jo-hann v. P. 1394 Domdechant zu Meissen. Nach Val. König wardie Familie bis zu Ende des 17. Jahrhunderts nie gliederreich,sondern es lebten, wie derselbe sagt, immer nur Vater und Sohnzugleich. Die ordentliche Stammreihe beginnt der genannte Schrill-steiler mit Alexander v. P., Herrn auf Neilschütz und Schönburg,Domherrn zu Merseburg und Amtmann zu Querfurt. Im 8. Gliededer fortlaufenden, ohne Jahreszahlen gegebenen Stammreihe istHans Georg v. P., geb. 1636, gest. 1691, aufgeführt, von dessenbeiden Söhnen der altere, Adam Friedrich v. P., den Stamm durcheine zahlreiche Nachkommenschaft fortsetzte. Von acht Söhnendesselben starben zwei jung, doch konnte von den übrigen Val.König nur die Namen angeben. Der genannte Dans George v. P.wird übrigens mit Günther v. P., Rittmeister, von Müller 1668 und1675 den altenburgischen Vasallen zugezählt. Als Güter der Fa-milie nennt Val. König Boblass, Janisroda, Neitschütz und Schön-burg im Naumburgischen, und fügt hinzu, dass eine Linie auchnach Niedersachsen gekommen sei und das Gut Witschke besessenhabe. — Auffällig ist, dass Knauth, welcher 1692 schrieb, das da-mals gewiss noch mehrfach bekannte Geschlecht nicht aufgeführt hat.
v. Praun.
Schild geviert mit Mittelschilde. Im silbernen Mitlelschilde aufgrünem Rasen ein nach der rechten Seite schreitender, goldenerWidder. 1 und 4 in Silber ein aus einer schwebenden Wolke auf-