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nommen. LudoIfT v. Püllnitz, Herr auf Lichtenberg und Meilitz,Voigt und Hauptmann zu Jena, kommt nach Bayer, ArchitectusJenensis, S. 231, im Jahre 1308 vor; Ludwig v. Püllnitz erscheint1315 als Zeuge, tritt auch noch 1341 urkundlich auf, und Hansv. Püllnitz zog 1430 der Stadt Plauen gegen die Hussiten zu Hülfe.Die ordentliche Stammreihe der Familie beginnt mit Heinrich v. P.,Herrn auf Schwartzbach und Neuensorge, dessen zweiter Sohn,Hans Bruno v. P., Herr auf Schwartzbach, kursächs. Rath und Hof-meister und Bamberg. Rath und Amtmann zu Kupferberg, 1593starb. Aus der Ehe mit Barbara v. Münch aus dem Hause Bern-dorfl, einer Erbtochter, stammten mehrere Sühne. Gauhe nenntvon diesen Sühnen „unter Anderen" fünf: Bernhard, Herrn aufPüllnitz etc. etc., kursächs. Geh. Halb und Canzler, Ehrenfried,Herrn auf Droitzsch etc. und Aspach (Asbach), Hans Heinrich, Herrnauf Sorna, kursächs.. Oberst-Forstmeister; Hans, Herrn auf Mosen,herz, sachsen-altenburg. Rath, Hofmarschall etc., und Hans Georg,Herrn auf Ober-Püllnitz, kursächs. Staatsminister. Die zwei Sühnedes Ersteren wurden auf einer Seereise von Capern getüdlet, dieNachkommenschaft der übrigen breitete sieb weit aus. -— Der zu sei-ner Zeit durch mehrere Schriften so bekannte Carl Ludwig Frei-herr v. P., geb. 1691, gest. 1775 als k. preuss. Ceremonienmeister,war ein Enkel des Hans Georg Freiherrn v. P., dessen Freiherren-stand vom Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg, 14. Febr.1676, anerkannt worden war, und ein Sohn des kurbrandenburg.Slaatsministers, Ober-Stallmeisters, Kammerherrn, General-Majors,Commandanten von Berlin etc. Gerhard Bernhard Freiherrn v. P.— v. Lang (a. a. 0.) giebt an, dass Hans Bruno v. P. (s. oben)durch seinen ersten Sohn die Linie der Püllnitze v. Asbach gegrün-det habe, der andere Sohn aber sei der Stifter der Linie zu Ileines-grün (später Frankenberg, Krailshei'm und Altenkirchen) geworden.Da Gauhe die oben angeführten fünf Sühne des Hans Bruno nichtals die alleinigen Sühne desselben erwähnt, so lässt sich gegendiese Angabe v. Längs nichts sagen, doch darf nicht übersehenwerden, dass Ehrenfried auch als Herr auf „Aspach" genannt wor-den ist. — Der Freiherrenstand der Linie zu Asbach gründet sichauf das Diplom von 1670, der der Linien zu Frankenberg, Krails-heim und Altenkirchen aber ist, wie v. Lang angiebt, durch Lehn-briefe und „unfürdenklichen" Besitzstand nachgewiesen. Die in dieAdelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragenen Glieder der er-wähnten vier Linien hat v. Lang (a. a. 0.) aufgezeichnet.