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Petschaften. — YVappenb. d. Kgr. Bayern, III. 81. — v. Wölckem,
3. Abth. S. 216 u. 217. — v. Hefner, II. 52 u. S. 51. — v. Me-ding, I. S. 442 (giebt das Kreuz im 2. und 3. Felde als Anker-kreuz und stellt auf den linken Helm einen eisernen Feuerkorb mitausschlagenden Flammen. Das oben angeführte Diplom von 1570nennt ausdrücklich einen Strohkorb.
Das Stammwappen findet sich in Siebmachers Wappenbuchedreimal: I. 173: v. Polnitz, Sächsisch (die erste Ausgabe von1605 hat das Wappen noch nicht), V. 90: Fränkisch, und V. 139:Thüringisch und Sächsisch. In allen diesen Abbildungen steht imsilbernen Felde der blaue Sparren, und der gekrünte Helm trägtzwei von Blau und Silber mit gewechselten Farben quer getheilteBüffelsbörner. Die Helmdecken sind blau und silbern. Wie Sieb-macher nehmen das Wappen auch an: Val. König, I. S. 763—792;'Dienemann, S. 348 No. 77, v. Hattstein, II. S. 259, und v. Meding,I. S. 441 u. 442. Letzterer führt jedoch auch eine Stammbuchs-zeichnung mit der Unterschrift: Banngratz v. Pölnitz, fürstl. Bamb.Ober-Voigt, 1602 an, auf welcher der Helm mit einem blau-golde-nen Wulste bedeckt ist. Das rechte Horn ist silbern und mit einemblauen, das linke blau und mit einem silbernen Querbalken belegt,und die Helmdecken sind blau und golden. — Nachrichten überdie Familie geben: G. F. v. Pollnitz, geneal. histor. Beschreibungder Familie v. Pollnitz, Stuttgart, 1726. 9 Foliobogen. — J. G.Knutzens Beschreibung des Geschlechts v. Pollnitz, Leipzig, 1745.
4. 17 Bogen. — Gauhe, I. S. 1658—1664. — Zedier, XXVIII.
5. 955—959. — v. Uechtritz, Geschlechtserzähl., I. Tab. 27, dipl.Nachrichten, IL S. 114. — v. Lang, S. 203 u. 204. — v. Döll-bach, IL S. 245. — N. Preuss. Adelslexicon, V. S. 367.
Bayern. Hieronymus Christoph v. Pollnitz, Bamberg. Geh.Rath, Obermarschall, Oberst-Gommandant, Schullheiss zu Forch-heim und Ober-Amtmann zu Burg-Ebrach und Schönbronn, welcher1646 ein pfälzisches Regiment in venetianisclien Subsidien com-mandirle, wurde vom Kaiser Leopold I., 9. Febr. 1670, in denFreiherrenstand erhoben. — Altes, thüringisches, voigtländisches,meissnisches und fränkisches Adelsgeschlechl, welches später auchnach Württemberg, Preussen, Oesterreich gekommen ist. Dasselbeführt, wie angegeben wird, den Adel bis ins II. Jahrhundert zu-rück: eine Zeit, über welche sichere Nachrichten meist fehlen. AlsStammhäuser der Familie werden wohl am richtigsten die GüterOber-, Mittel- und Nieder-Püllnitz im Oster- und Voigtlande ange-