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3 (1856)
Entstehung
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liehe Güter, gelangte zu grossem Ansehen und blühte dauernd fort. In Dänemark kam die Familie von der Mitte des 16. Jahrhun-derts an vor, und zwar wird zuerst Claus v. Deutz, Herr auf Ragninund Schartow, genannt, welcher 1550 k. dän. Oberst war. Chri-stian v. Pentz, k. dän. Oberst und 1632 Conunandant zu Glück-stadt, vermählte sich 1633 mit Sophia Elisabeth, ältesten Tochterdes Königs Christian IV. von Dänemark mit Christiana v. Munck,wurde "in den dänischen Grafenstand erhoben und zum Statthaltervon Holstein ernannt. Das Wappen der Grafen v. Pentz, welchespäter wieder ausgegangen sind, während die adelige Familie inDänemark fortblühte, findet sich im Lexicon over adel. Familier iDanmark, II. No. 105. In diesem Jahrhunderte ist die Familieauch nach Sachsen gekommen, und Friedrich Freiherr v. Pentz,gest. 26. Jan. 1856, k. sächs. Major der Cavallerie a. D., war durchVermählung mit Ernestine Schirmer Herr auf Brandis.

Pernauer v. Perney, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Mittelschild der Länge nachgetheilt: rechts in Gold ein nach der rechten Seite aufgerichteter,schwarzer Bär, links von Roth und Silber der Länge nach getheilt,ohne Bild (Stammwappen, s. Siebmacher, III. 85: Pernauer v. Per-nau, Steierisch). 1 und 4 in Roth ein schrägrechter, mit drei gol-denen Ringen belegter, blauer Balken, und hinter diesem ein ein-wärts gekehrter, doppelt geschweifter, silberner Löwe, welcher mitbeiden Vorderpranken einen Felsen von mehreren Abtheilungenträgt, auf dessen Spitze, dem Löwen zugewendet, ein weisser Vogelmit aufgehobenen Flügeln steht. 2 und 3 blau und durch eine auf-steigende, gebogene, ganze, schwarze Spitze in drei Felder getheilt,mit drei goldenen Kronen, eine rechts, die andere links im Blauenund die dritte in der Spitze. Auf dem Schilde steht eine fünfper-lige Krone, auf welcher sich drei gekrönte Helme erheben. Aus-dem mittleren Helme wächst rechtssehend und gekrönt ein schwar-zer Bär zwischen einem offenen Adlersfluge auf, dessen rechterFlügel von Gold und Schwarz, der linke von Roth und Silber quergetheilt ist (Hehn des Stamm Wappens); der rechte Helm trägt einendie Sachsen einwärtskehrenden, geschlossenen, mit dem schrägrech-ten Balken des 1. und 4. Feldes und mit den Ringen belegten,.