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tos Ilift- oder Jagdhorn mit nach oben stehendem, goldenem Bande.Aul' dem Schilde steht eine fiinl'perlige Krone, auf welcher sich dreigekrönte Helme erheben. Aus dem mittleren Helme wächst derrotli gekleidete Mann des I. Feldes, ganz wie oben beschrieben,zwischen einem offenen, schwarzen Adlerslluge auf, dessen rechterFlügel mit einem goldenen C und mit einer über demselben schwe-benden, goldenen Krone, der linke aber mit der römischen Zahl VIin Gold belegt ist; der rechte Hehn (üägt einen aufwachsenden, ein-wärts gekehrten, goldenen Greif, welcher in der rechten Klaue dreiFahnen, eine rothe, eine weisse und eine blaue, in der linken aberdrei goldene Pfeile emporhält, und der linke Helm einen aufwach-senden, vor- und einwärtssehenden, geharnischten Mann, welcherin der Rechten einen Sireitkolben nach oben und aussen schwingtund die Linke in die Seite setzt. Die gesammten Hehndeckeu sindrotli und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. derOesterr. Monarchie, XII. 36. — TyrolT, I. 12 (die rothe Kleidungdes aufwachsenden Mannes im I. Fehle und auf dem mittlerenHelme ist oben am Halse und unten an den Armen weiss eingo-J'asst, derselbe trägt ein weisses Säbelgehänge, und die Miltze istweiss aufgeschlagen. Die Helme sind mit fiinfperligen Kronen ge-krönt). — Megerle v. Mühlfeld, Ergänzungsband, S. 83. — v. Ilell-bacli, II. S. 190. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S.265—267, und 1856. S. 473 u. 474.
Oesterreich. Stephan v. Orczy, k. k. Halb, wurde vomKaiser Carl VI., laut Diploms d. d. Wien, 30. April 1731, in denReichs- und, laut Diploms d. d. Wien, 5. Juli 1736, in den unga-rischen Freiherrenstand erhoben. Megerle v. Mühlfeld (a. a. 0.)nennt den Empfänger des Reichsfreiherrendiploms Caspar v. Orczy,doch scheint der Name Caspar unrichtig, da in den bekanntenAhnentafeln der Familie um diese Zeit ein Caspar v. Orczy nichtvorkommt. — Altes, ungarisches Adelsgeschlecht, dessen fortlau-fende Stammreihe mit Georg Orczy beginnt, von welchem deroben genannte Stephan Freiherr v. 0. im vierten Gliede stammte.Der Sohn des Letzteren, Freiherr Laurenz (L), k. k. Kämmerer,General-Feld-Wachtmeister und Obergespan des Abaujvarer Comitats,vorm.- mit Judith Freiin Podinaniczky de Aszod, wurde durch denFreiherrn Joseph (I.), gest. 1804, k. k. Kämmerer und Obergespandes Zempliner Coiuitats, vermählt mit Barbara'Grälin Berehyi, dernächste Stammvater der jetzigen Familienglieder. Vom FreiherrnJoseph (I.) stammten nämlich vier Sühne, die Freiherren Joseph (IL),