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3 (1856)
Entstehung
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clien fünf den Vater überlebten. Johann David v. Oppel stieg zumkursächs. Geb. Dalli und Vice-Canzler, Johann Georg, Ernst undHeinrich v. Oppel fungirten als kursächsische Räthe, und GeorgFriedrich v. Oppel war kurbrandenburg. Rath zu Halle. Von Letz-terem stammte Sigismund Ehrenfried v. Oppel, k. grossbritannischerHof- und Ober-Appellatiousrath zu Zelle, die Nachkommen der an-deren Briider aber gelangten in kursächsischen Staats- und Militair-dicnstcn zu hohen Ehrenstellen.

v. Oppell (Oppel).

Im blauen Schilde ein schrägrechts liegender, silberner Schiffs-haken, den Haken rechts gekehrt. Auf dem Schilde stellt ein miteinem blau-silbernen Wulste bedeckter Helm, welcher drei silberneStraussenfedern trägt. Die Helmdecken sind blau und silbern.Abdrücke von Petschaften. Siebmacher, 1. 55: Die Oppel, Schle-sisch (dieDeclaralion" sagt: ein blauer Schild, das Eisen darinweiss. Auf dem Helme die Federn alle weiss; die Helmdeckenblau und weiss). Spener, Theoria Insign., p. 302. v. Meding,III. S. 471 (nach Sinapius, Siebinacher, Spener und einer altenZeichnung mit dem Zusätze: aus dein Hause Linderode). Buce-lini. III. Stemmatogr., S. 153. Sinapius, I. S. 685, und II. S.850 (gieht im ersten Cilate an, dass Einige die äusseren Straussen-federn blau tingirt wissen wollen, wonach also die Straussenfedernblau, silbern, blau wären). Gaulle, 1. S. 1544 u. 1515. v. Hell-bach, IL S. 189 u. 190.

Preussen, Sachsen. Altes, schlesisches Adelsgeschlecht,welches gegen Ende des 16. Jahrhunderts nach Oesterreich gekom-men ist, später sich in der Lausitz und Sachsen ausgebreitet hatund mehrfach, namentlich von v. Hellbach und von dem DresdnerCal. z. Gebr. d. Resid., mit dem im vorigen Artikel besprochenen,ursprünglich sächsischen, gleichnamigen Adelsgeschlechte verwechseltworden ist, so dass eigentlich nur das Wappen, so wie die neuer-lich wohl festgehaltene Schreibart der Namen v. Oppell und v. Op-pel über den Ursprung von der einen, oder der andern diesergleichnamigen Familien entscheiden kann. Die hier in Redestehende, schlesische Familie soll nach einer Familiensage deneisernen Schiffshaken deshalb in das Wappen, erhalten haben, weil