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zeigte ein Siegel von 1730 in demselben Archive auf dem Helmerechts drei rotlie und links drei silberne Straussenfedern. — Mitden eben erwähnten sechs Straussenfedern kommt das Wappenauch in den Supplem. zu Siebm. Wappenbuche, II. 28, vor. DieMützen sind links und die Zipfel rechts gekehrt. — Pfeflinger, 1.S. 396—403. — Gauhe, I. S. 1346 u. 1347. — Zedier, XX. S.574. — v. Hellbaeh, II. S. 114: v. Melzing, Meltzing, Meltsing. —Freih. v. d. Knesebeck, S. 207: v. Melzing. — Freih. v. Ledebur,II. S. 94 u. 95.
Hannover. Altes, lüneburgisches Adelsgescblecbt, welchesnach Pfeflinger schon 1200 im gleichnamigen Stammhause, unweitdes Stiftes Ebstorf, blühte. Dasselbe kommt urkundlich 1300 und1324 vor. — Rudolph v. Meltzing, Herr auf Emmendorf, war 1600• Domherr und Senior zu Magdeburg, und der Sohn desselben, LorenzHeinrich, Herr auf Emmendorf, Lülzow etc., herz, lüneb. Landrath,gest. 1677, hinterliess zwei Söhne, Georg Ernst, herz. Landrath,Herrn auf Emmendorf, und Rudolph Johann, Herrn auf Lützow,welche beide den Stamm fortgepflanzt haben. — Die Familie gehörtim Königreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel der lüne-burgischen Landschaft und ist vorübergehend auch in der Altmarkvorgekommen.
v. Merkl, Ritter.
Schild quer getheill: oben in Gold ein schwarzer, gekrönterAdler; unten in Silber fünf schrägrechte, rolhe Raiken. Auf demSchilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Helm trägt denDoppeladler der oberen Schildeshälfte und der linke drei Straussen-federn, roth, silbern, roth. Die Decken des rechten Helmes sindschwarz und golden, die des linken roth und silbern. — Hand-zeichnung und handschriftliche Notizen. — Megerle v. Mühlfeld, S.13L. — v. Hellbach, II. S. 118.
Oesterreich. Franz Dionysius Merkl, k. k. Gubernialrathund Kreis-Hauptmann zu Dünzlau, wurde vom Kaiser Franz I. vonOesterreich, 4. Juli 1811, in den erbländisch-österreichischen Ritter-stand erhoben.