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3 (1856)
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macher), und II. S. 778 u. 779. v. Meding, I. S. 328 (nacliSinapius und Siebmacher). Abbildung im Calender des K. undReichskammergerichts zu Wetzlar mit der Unterschrift: FriedrichAugust y. Leutsch, von Sr. Churf. Durchlaucht zu Sachsen präsen-tirter Assessor, juravit 22. Oct. 1791 (der Baum ist mit drei Wur-zeln ausgerissen und der Plauenschweif besteht aus fünf Federn,jede mit zwei Spiegeln). Wappenb. d. Künigr. Hannover, C. 54(der Baum ist ebenfalls mit drei Wurzeln versehen und der Pfaucn-schweif besteht aus zehn [3, 4, 3] Federn). Gaulie, I. S. 1200u. 1201. Zedier, XVII. S. 691. v. Hellbach, II. S. 36.N. Preuss. Adelslexicon, III. S. 227 u. 228. Freih. v. d. Knese-beck, S. J91. Freih. v. Ledebur, II. S. 30 (der Stamm desBaumes ist. silbern angegeben).

Sachsen, Preussen, Hannover. Altes, sächsisches Adcls-gcsch lecht, welches seit Ende des 15. Jahrhunderts vorkommt undwelches nach Einigen eines Ursprunges mit der alten Familie v. Lin-denau sein soll, wofür allerdings die Aelmlichkeit des Wappenschil-des spricht, da die letztere Familie bekanntlich in einem von Silberund Grün quer getheilten Schilde einen ausgerissenen, grünendenLindenbaum führt, welcher unten am Stamme auf jeder Seite, sowie auch unter der Wurzel von einer fünfblätterigen, rolhen Rosemit goldenen Samen begleitet ist. Als altes Stammbaus der Fami-lie v. Leutsch wird Sograu im Altenburgischen genannt. Sollte, dadie Annahme, dass die Familien v. Lindenau und v. Leutsch einesUrsprunges sein dürften, viel für sich hat, nicht das Dorf Leutschhei Leipzig der eigentliche Stammsitz derer v. Leutsch sein? Dosgenannte Dorf liegt nahe hei Lindenau, welches allgemein als Stamm-sitz der Familie v. Lindenau angenommen wird und bis in das16. Jahrhundert (1519) in der Hand derselben blieb. Lindenauund Leutsch gehörten früher zusammen, wie ersteres noch jetztFilial von letzterem ist, und so liegt die Vermuthung wohl nahe,dass eine Linie der Familie v. Lindenau, welcher Leutsch zustand,sich nach diesem Gute genannt und das Stammwoppen, wie ange-geben, verändert habe. Von 1500 an besass das GeschlechtSeegrehna im ehemaligen Kurkreise, erwarb dann in den jetzigenKreisen der Provinz Sachsen, Calbe, Wittenberg und Eckartsbergamehrere Besitzungen und wurde im 17. Jahrhunderte auch im Wei-marischen und namentlich in Schlesien, wo die Familie sich weitausbreitete, in den Kreisen Trebnitz, Oels etc. begütert. Sina-pius führt zuerst die Domina Ursula v. Leutsch, letzte Acbtissin