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3 (1856)
Entstehung
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niederliess, und von ihm stammten im vierten Gliede Johann AdolphLangwerth v. Simmern, des deutschen Ordens Comthur zu Ober-Flenzheim, luirmainz. Kammerherr, Oherst und Commandant zu Er-furt, welcher 1700 starh, und Jiirge Christoph, der mittelrheinischenReichsrilterschaft Ritter-Ilalh. Von demselben entsprosslen zweiSohne, Gottfried, welcher die katholische Religion annahm, kur-bayer. und fürstbischöd. Regenslnirg. Rath und 1739 Weihhischofund des geistlichen Consisloriums des Stilles Regensburg Präsidentwar, und Friedrich Reinhard, früher filrstl. zu Nassau-IdsteinscherOber-Hofmeister und später markgräl). baden-durlachscher Ober-Stallmeister. Durch Georg Reinhard Langwerth v. Simmern, llof-und Canzleirath zu Hannover, kam die Familie in der ersten Hälftedes 18. Jahrhunderts nach Hannover. Derselbe war nach Allein,wenn nicht ein Sohn, doch ein Enkel des eben genannten Fried-rich Adolph, und das Geschlecht ist durch ihn dauernd fortgepflanztworden. Die Familie gehürl im Königreiche Hannover zu demritterschaftlichen Adel der calenbergischen und hoyaischen Land-schaft. Im Herzogthume Nassau führt dieselbe den freiherrlichenTitel, und die Freiherren v. Langwerth sind noch jetzt I'alronats-herren zu Hattenheim und von Nassau mit dem Sauncher Hole zuEltville und der Burg zu Hattenheim belehnt, waren auch bis 1848wählbar zur Ilerrenbank.

Lauer (Laur) v. Münchhofen, Freiherren.

Wappen nach dem Diplome von 1790 (s. unten). Schild ge-viert: 1 in Roth ein aufrecht gestelller, den Ring nach unten, denBart nach links kehrender, goldener Schlüssel, welcher in der Mittevon einem grünen Kranze umgeben ist; 2 in Gold ein aufwachsen-der, einwärts gekehrter, gekrönter, doppelt geschweifter, schwarzerLöwe, welcher in der aufgehobenen rechten Vorderpranke ein Schwertmit goldenem Griffe nach oben und innen hält; 3 in Silber ein ein-wärts gekehrter, rother Greif, und 4 in Blau drei (2 und 1) gol-dene Wecken. Auf dem Schilde steht eine fünfperlige, freiherrlicheKrone, auf welcher sich zwei gekrönte Helme erheben. Der rechteHehn trägt einwärtssehend den aufwachsenden Löwen des 2. Feldesmit dem Schwerte, welches hier in der linken Vorderpranke gehal-ten wird, und der linke zwei von Silber und Roth mit gewechsel-