Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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stellt ein mit einem schwarz-silbernen Wulste bedeckter Helm, wel-cher zwei schwarze, auswärts gekehrte Widderhörner trägt, zwi-schen welchen die Lilie des Schildes schwebt. Die llelmdeckcnsind schwarz und golden. Abdrücke von Petschaften. Wap-penb. d. Kgr. Hannover, C. 15 (mit zwei einwärtssehenden, gol-denen Drachen als Schildhaltcrn, und mit der Devise: espoir mcconforte). v. Hefner, 18. Liefer. oder Bd. II. Ilft. 8, Adel desHerzogth. Nassau, 8 u. S. 7 (mit der Angabe, dass das Stamm-wappen in Schwarz eine goldene Lilie gewesen sei, welche sich aufdem Helme mit schwarz-goldenen Decken zwischen zwei Steinbock-hörnern wiederholte, und dass mit einem solchen Wappen HansLangwerth v. Simmern 1491 gesiegelt habe, so wie mit dem Bemerken,dass das jetzige Wappen der Familie dasselbe sei, wie das frühere,nur mit dem einzigen Unterschiede, dass über der Lilie im Schildeein dreiblätteriger, blauer Turnierkragen schwebe. Da dieses Bei-zeichen jedenfalls von einer jüngeren Linie angenommen wordensei, jetzt aber die ältere nicht mehr blühe, so habe es auch seineBedeutung verloren und sollte, heraldischen Grundsätzen gemäss,weggelassen werden. Als Schildhalter erscheine schon in dem er-wähnten Siegel von 1491 ein Löwe. Jetzt werde ein solcher hinterdem Schilde sitzend geführt). v. Hattstein, I. S. 351: v. Lang-werdt, auch Langquid.- v. Meding, II. S. 333 (nach einem Stamm-baume und nach v. Hattstein). Suppl. zu Siebm. Wappenb., IV.17. Ilnmbracht, Tab. 54. Gauhe, I. S. 1162 u. 1163: v. Lang-wert, Langwirt v. Simmern. v. Ilellbach, II. S. 13. Freih.v. d. Knesebeck, S. 187. Freih. v. Ledebur, II. S. 10.

Hannover, Herzogthum Nassau. Altes, rheinländischesAdelsgeschlccht, welches früher in der Wetterau wohnte und Lang-ertc, auch Langete hiess und geschrieben wurde. Wigand undAlbrecht v. Langerte kommen 1343 vor, und Werner und Ulrichv. Langerte führten noch 1394 im Wappen die Lilie ohne denTurnierkragen. Bald nachher liess sich ein Sprosse des Geschlechtsjenseits des Rheins, gegen Lothringen zu, nieder und, der dortigenSprache gemäss, wurde zu dem G des Namens ein U gesetzt, sodass der Name Languert oder Langwirt entstand. Die ordentlicheStammreihe der Familie beginnt Ilnmbracht mit Nicolaus Langwirt,welcher zuerst von dem Städtchen Simmern auf dem Hundsrück, wo dieältesten Besitzungen des Geschlechts lagen, den Beinamen: v. Simmern,führte und um 1440 lebte. Von demselben stammte Johann, fürstl.pl'älz. Canzler zu Simmern, dessen Sohn, Georg, sich im Rheingaue