Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
258
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Haken des 1. und 4. Feldes, zwischen einem offenen Adlerslluge,trägt. ' Der rechte Flügel desselben ist roth und mit einem schräg-linken, der linke aber schwarz und mit einem schrägrechten, sil-bernen Balken belegt.. Die Hehndecken sind roth und silbern.Handschriftliche Notizen und Abdrücke von Petschaften. Tyroff,1. 205.

Bayern. Georg Wilhelm Kirsch, der Philosophie Doctor undDirector des Gymnasiums zu Hof im bayreuthschcn Voigtlande undfilrstl. Brandenburg. Ilöfrath, wurde im klirsächsischen Reichsvica-riate, laut Diploms d. d. Dresden, 22. Juni 1792, cum privilegiononusus, in den Reichsadelstand erhoben. Dass der Stamm fort-gepflanzt worden sei, ist nicht aufzufinden.

v. Klass.

Schild golden eingefasst und geviert: 1 und 4 in Silber eineinwärts gekehrter, rother Löwe; 2 in Silber der Kopf und Halseines rechtssehenden, gekrönten, schwarzen Adlers mit goldenemSchnabel und rother ausgeschlagener Zunge, und 4 in Blau einrechts gekehrter, silberner Pelican, welcher, im Neste stehend, seinedrei Jungen mit seinem Blute nährt. Auf dem Schilde steht eingekrönter Helm, welcher, zwischen einem offenen Adlersfluge, des-sen rechter Fliigel blau, der linke roth ist, die auf einer goldenenKugel stehende, vorwärtssehende, einen weissen Schleier über sichhaltende Glücksgöttin trägt. Die Helmdecken sind blau, schwarzund silbern. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Preuss.Monarchie, III. 66. N. Preuss. Adelslexicon, III. S. 113, undV. S. 272. Freih. v. Ledebur, I. S. 435.

Preussen. Jobann Heinrich Klass, k. preuss. Kriegs- undDomainenrath, wurde vom Könige Friedrich Wilhelm II. von Preus-sen, 15. Nov. 1786, in den Adelstand des Königreichs Preussenerhoben. Derselbe, später Geb. Ober-Kriegs-Domainen-Rechnungs-rath und Director des 4. Senats der Ober-Kriegs- und Domäinen-Rechnungskammer, hatte von seinem Schwiegervater v. Ludwig diebei Leipzig gelegenen, früher v. Ponickauschen Güter Albertshayn,Eicha, Erdmannshayn, Fuchshayn etc. geerbt und erwarb auchmehrere Güter in der Oberlausitz. Ein Sohn desselben war Fried-