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3 (1856)
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goldenem Griffe, und der linke fünf wechselsweise silberne undrollte Straussenfedern. Die Decken des rechten Helmes sind rotliund silbern, und den Schild halten zwei auswärtssehende Lüwenvon natürlicher Farbe. Handschriftliche Notizen und Abdrückevon Petschaften. ' Tyroff, 1. 224. Wappenb. d. Sachs. Staaten,111. 26.

Sachsen. Johann Friedrich Hiller, kursüchs. General-Majorund seit 1769 commandirender Oberst des Feld-Artillerie-Corps(später, seit 1799, kursächs. General der Infanterie), wurde imkursächsischen Reichsvicariate, iuiil Dipl. tl. d. Dresden, 21. Aug.1790, in den Reichs-Panner- und Freiherrenstand erhoben.Dass der General-Major Freiherr v. Hiller vor Erhebung in denFreiherrenstand ein Adelsdiplom erhalten habe, ergiebt sich aus denoben erwähnten handschriftlichen Notizen nicht, da in denselbender in den Freiherren stand Erhobene als General-Major Hiller auf-geführt ist. Doch hat Tyroff, I. 275, unter dein Namen: v. Hiller,folgendes adelige Wippen mitgetheilt: im blauen Schilde ein silber-ner Helm, hinter welchem zwei Schwerter mit goldenen Grillen indas Andreaskreuz gelegt sind. Der gekrönte Helm trägt, zwischenzwei blauen Büffelshörnern, ein aufrecht gestelltes Schwert mit gol-denein Griffe, welches nach oben mit einem grünen Kranze behän-gen ist. Die Hehndecken sind blau und silbern. Ist dieses Wap-pen, anscheinend ein verliehenes Wappen, richtig, so inuss wohlder Vicariatserhebung in den Freiberrenstand die Erhebung in denReichsadelstand vom Kaiser Joseph 11. vorausgegangen sein, dochist eine solche nicht bekannt.

v. Hingenau, Freiherren.

Schild geviert mit Milteischilde. Im silbernen Mittelschilde einrechtssehender, schwarzer Adler mit rother ausgeschlagener Zunge,offenen Flügeln und auseinander gespreizten Waffen, welcher aufder Brust in einem ovalen, goldenen Schilde das Marienzeller Gna-denbild (das Diplom sagt: das zellcrisch marianische Gnadenbild)trägt. 1 in Gold eine, aus im Grunde des Feldes messendemWasser nach einwärts aufspringende, gekrönte Otter von natürli-cher Farbe, welche im Rachen schrägrechts einen Fisch hält; 2 und3 in Blau auf grünem Hügel drei auf grünen Knospen und Sten-