_ 196 ^
welcher sieb ein Ilelm erhebt, welcher die rothe, mit Hermelin auf-geschlagene Millze des rechten Helmes der Linie zu Equord mitden beschriebenen drei Kirchenfahnen trägt. Hie Hehndecken sind,wie angegeben, roth und silbern, den Schild hallen im Wappenb.des Könige. Hannover zwei einwärtssehende, silberne Greife, aufderen Brust je eine der Kirchenfahnen des Schildes liegt, und dieDevise ist: Pax Optima Rerum. Sonach führen die Linien zu Ges-mold und Loxten nur das alle Stammwappen der Familie: die dreiKirchenfahnen, welche auf Abdrücken von mehreren Petschaften obennur mit einem Ringe versehen sind. — Meklenb. Wappenb., XX.72: Freiherren v. Hannnerstein (der Schild ist golden eingefasstund denselben halten zwei auswärtssehende, goldene Löwen, derenSchweif durch die Hinterpranken nach oben und aussen geschlagenist). — Fahne, II. S. 280. — v. Meiling, I. S. 224 u. 225 (dieKirchenfahnen etc. sind nach einem Stammbaume ganz so beschrie-ben, wie oben angenommen wurde). — Supplcm. zu Siebm. Wap-penb., IV. 13. — Pfeffinger, II. S. 804. — Reckmann, Accession.Hist. Anhalt, p. 589. — Gauhe, I. S. 750—759, und II. S. 391 u.392. — Hans v. Ilannnerstein, Beiträge zur Gesch. d. Burggrafenu. Freiherren v. Ilannnerstein etc., Göttingen, 1806. — v. Hellbach,I. S. 502 u. 503. — iN. Preuss. Adelslexicon, II. S. 323 u. 324.— Freih. v. d. Knesebeck, S. 144. — Geneal. Taschenb. d. freih.Häuser, 1854. S. 210—223, und 1856. S. 268 — 278. — Freih.v. Ledebur, I. S. 315.
IIannover, Mek 1 enburg-Schwcri n, Preussen, Oester-reich. Altes, nach älteren Schriftstellern und nach theilweiser An-nahme und Angabe der Familie aus dem Stamme der alten Grafenv. Hammerstein am Rheine hervorgegangenes Adelsgeschlecht, wel-ches jetzt im freiherrlichen Stande in drei Linien, der Equorder,Gesmolder und Loxtencr Linie, mit vielen Sprossen blüht, ausserden Stammgütern im Hildesheimischen, Calenbergischen, Osnabrilck-schen und in der Grafschaft Schaumburg reichen Grundbesitz inMeklenburg-Schwerin erworben hat, auch im Lüneburgischen undder Priegnitz, so wie neuerlich in Niederösterreich begütert wordenund durch zahlreiche Glieder, welche in kön. hannoverschen Slaats-und Militairdiensten, so wie in kön. preussischen und k. k. Kriegs-diensten zu hohen Ehrenstellen und Würden gelangten, zu grossemAnsehen gekommen ist. — Was die alten Burggrafen v. Ilannner-stein am Rheine anlangt, so lag die gleichnamige Stammburg der-selben auf einem Felsen, Andernach gegenüber, und Graf Heinrich