Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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gewendete Helme erheben. Den [freihciTliehen] lielni zur Rechtenbedeckt ein mit Hermelin verbrämter, rother Kurhut, über welchemsich die drei Kirchenfahnen an goldenen Processionsstäben, obenmit einem goldenen Kreuze, wiederholen. Der [grätliche] Hehn zurLinken trägt einen silbern aufgestülpten, schwarzen Grafenhut, audein vorn zwei schwarze Federn emporstehen. Der Wappenmanlei,in Form von Arabesken, ist rotli und silbern. Schildhalter undDevise wie oben angegeben." Dieser Beschreibung des Wappenswird hinzugefügt:dass die rechte Seite des letzteren, die Kirchen-fahnen, das alle Stammwappen der Familie bilde, welche ursprüng-lich, nach dem 1414 erfolgten Erloschen der burggräflichen Linieauf der Burg Hammerstein am Rheine, als jüngere Linie des Ge-schlechts in den Herzogthümern Jülich und Berg ansässig war. Dielinke Seite [die Hämmer] war das Wappen der eben erwähntenBurggrafen v. Hainmerstein, und es wurde durch k. hannoverscheCahinetsordre vom 5. März 1816 der Familie gestaltet, nachdemdieselbe ihre Abkunft von den Burggrafen erwiesen, dieses Wappennebst der Grafenkrone zu dem bis dahin nur allein geführtenStammwappen hinzuzufügen)." Was das eben erwähnte Wappender allen Grafen v. Hammerstein anlangt, so gieht v. Meding, 1. S.224, eine ganz andere Beschreibung desselben, und zwar folgende:ein silbernes Feld, in welchem zwei aus dein oberen Rande desSchildes hervorkommende, kleine Vierecke oder gestürzte Zinnen,unten aber zwei schmale, erniedrigte, schwarze Balken sich zeigen.Auf dem Helme sind zwei Büflelsliörner von Schwarz und Silberverschiedene Male quer getheilt. Diese Beschreibung hat v. Medingaus Lauterbachs historischer Untersuchung, betreffend die allenHerren und Grafen v. Hammerstein, 1738. Manuscr., genommen,welcher dieselbe aus Herzogs Elsasser Chronik entlehnt hat. Daseben beschriebene Wappen hat, wie auch v. Meding angieht, Sieb-macher, II. 129: v. Ilamerstein, Elsassisch, milgelheilt. Der Schildist wie beschriehen, die Hörner auf dem Helme sind silbern undjedes ist mit zwei schwarzen Querhaiken belegt, und die Helmdeckensind schwarz und silbern. Nach Allem hat Herzog das Wappeneiner gleichnamigen Familie im Elsass, wie es ja bekanntlich einesolche auch in Schlesien gab, für das Wappen der alten Grafenv. Hammerstein gehalten.

Wappen der Freiherren v. Hammersteiu zu Gesmold und Lox-ten. Im silbernen Schilde die oben beschriebenen drei rolhcn Kir-chenl'ahnen. Auf dem Schilde steht eine siebenperlige Krone, auf

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