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2 und 3 in Gold ein ausgebreiteter, rother Adler. Auf dem Schildesteht .eine neunperlige Krone und auf dieser der gewulstete Helmdes Stammwappens mit den elf Birkhahnsfedern. Die Flelmdeckensind rechts schwarz und silbern, links roth und golden, und denSchild halten zwei auswärtssehende, schwarze Einhörner. — Nach-richten über die Familie geben: Pfeftinger, I. S. 537 etc. ■—■ Gauhe,T. S. 702—704. —- Freih. v. Krohne, II. S. 27—34. — v. Döll-bach, I. S. 466 u. 467. — N. Preuss. Adelslexicon, II. S. 289 u.290. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 140. — Freih. v. Ledebur, I.S. 291.
Hannover, Preussen. Altes, lüneburgisches Adelsge-schlecht, welches urkundlich schon 1186, 1190, 1204, 1226 und1234 vorkommt und im Anfange des 13. Jahrhunderts das Erb-trucliscssenamt im Ilerzogthume Lüneburg erhielt. In lateinischenUrkunden des 13. und 14. Jahrhunderts wird die Familie Magnusgenannt. — Von Otlo Grote stammten Otto der Jüngere und Wer-ner v. Schwerin, welche um 1256 lebten und zwei Linien stifteten.Werners Linie ging 1372 aus, Otto des jüngeren Nachkommenschaftaber blühte dauernd fort, und von derselben war Werner Grote1371 Ahl zu Michaelis in Lüneburg. Von dem Bruder des Letz-leren, Otto (VI.), entspross ein gleichnamiger Sohn, Otto (VII.),welcher Burginann zu Ilaarburg war und von dem Thomas, wel-cher 1492 als Bischof zu Lübeck resignirte, und Otto (VIII.),Herr auf Klötze, Landrath etc., stammten. Von Letzterem ent-spross Otlo (IX.) (nach Gauhe Thomas) v. Grote, Herr auf Stilhorn,Klötze, Brese etc., herz, braunschw. Geh. Rath und Grossvogt zuZelle, welcher 1547 Statthalter des Fürstenthums Lüneburg undVormund des Prinzen Heinrich zu Dannenberg wurde und 1572starb. Von dem Sohne desselben, Jacob v. Grote, stammte Otto (X.),Herr auf Stilhorn, Fachenfelde, Brese etc., welcher 1583 die Erb-kämmererwürde bei der Abtei zu St. Michaelis in Lüneburg nebstGrotenhof!' und Horn erhielt und lüneb. Landrath, Hauptmann zuFallersleben etc. wurde. Von sechszehn Kindern desselben setztendrei Söhne, Jacob, k. schwed. Oberst, Thomas, herz, braunschw.-lüneb. Geh. Rath und Grossvogt zu Zelle, und Ernst Julius, Herrauf Brese, den Stamm durch mehrere Sühne fort, deren Nachkom-menschaft sich weit ausbreitete. — Der Besitz der Familie vergrös-serte sich im Laufe der Zeit mehrfach. Schon im 14. Jahrhundertewar das Geschlecht im Lüneburgischen reich begütert. Im 16. und17. Jahrhunderte wurde dasselbe in der jetzigen Provinz Sachsen