Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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Geneal. Handb., 1777. S. 9597, und 1778. S. 9811'. v. Lang,S. 127 u. 128. v. Ilellbach, I. S. 465.

Bayern. Alles, fränkisches und rheinländisches Adelsge-schlccht, welches, wie Pastorius, Franconia rediviva, angiebt, schon934 vorkam und welches den Beinamen Trockau von dem Stamm-sitze dieses Namens im Bambergischen wohl deshalb annahm, umsich von der ebenfalls fränkischen Familie v. Gross, genannt Pfers-felder, zu unterscheiden. Als Stammvater des Geschlechts wird,der Sage nach, Günther Gross genannt, welcher 1097 dem erstengeordneten Kreuzzuge beiwohnte, später sich aber in Franken nic-derliess und den Stamm fortpflanzte. Heinrich Gross v. Trockauwar 1483 Abt zu Bantz, und ein Anderer dieses Namens 1501Bischof zu Bamberg. Christoph Adam Gross v. Trockau, markgräll.bayreuthscher Oberhofmeister, gest. 1724, wurde 1692 Ober-Directorder französ. Colonie zu Erlangen, und stiftete daselbst aus eigenenMitteln eine Ritter- Academie, Der Name des Geschlechts kommtmehrfach in den Ilochsliften Würzburg, Bamberg, Eichstädt etc.vor und kam zu hohem Ansehen. v. Lang (a. a. 0.) führt sechsGebrüder Freiherren Gross v. Trockau (gel), von 17581766) an,welche in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragenwaren, und fügt hinzu, dass die Familie ursprünglich ein Leuchten-bergisches Rittervasallengeschlecht gewesen und dass die Führungdes Freiherrentitels durch mehr als hundertjährigen Besitz erwie-sen sei.

v. G-rossmann.

Schild golden eingefasst lind quer gelheilt: an die goldene Ein-lassung der unteren Schildeshälfte stüsst nach innen eine schwarzeEinfassung, und die Schildestheilung ist dadurch bewirkt, dass inder Mitte des Schildes die goldene, so wie die schwarze Einlassungbis zum linken Schildesrande fortgesetzt worden ist. Sonach istdie obere Schildeshälfte ganz golden, die untere aber nach aussengolden, nach innen schwarz eingefasst. Oben in Schwarz drei (2und 1) goldene Sterne; unten in Gold drei rieben einander ste-hende, schwarze Berge. Auf dem Schilde stellt ein gekrönter Ilelm,welcher zwei, mit zwei goldenen Querbalken belegte, schwarze Büf-felshürncr trägt, zwischen welchen ein Stern, wie die in der oberenIII. 12