Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
176
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Gabriel Grootc, Herrn zu Kendenich, Bürgermeisters zu Colli, stammleaus einem alten Cölnischen Patriciergeschlechte, welches 1590 ausYpern in Flandern einwanderte und in der ersten Hallte des18. Jahrhunderts im Rheinlande begütert wurde. Fahne (a. a. 0.)hat die Abstammung der Familie von Nicolaus de Groote an, wel-cher im angeführten Jahre nach Cöln zog, sehr genau angegeben. In die Adelsmatrikel der preussischen Rheinprovinz sind zweiSöhne des Ober-Postmeisters v. Groote aus der Ehe mit HenrietteCaroline Josephe v. Beckers, die Brüder Evcrhard Anton Rudolphv. Groote, geb. 1789, und Joseph Cornelius Aloysius Anton Baltha-sar v. Groote, geb. 1791 (Cöln, 14. Juni 1S29), in die Classe derEdelleute unter No. 13 eingetragen.

Gross v. Trockau, Freiherren.

Schild der Länge nach gelheilt mit einem breiten, blauenQuerbalken: rechts silbern, links roth, ohne Bild. Auf dem Schildesteht eine fünfperlige Krone, auf welcher sich ein Helm erhebt.Derselbe trägt zwei rothe Biill'elshörner, in deren Mündungen jeeine silberne Pfauenfeder steckt r während die äusseren Seilen mitdrei dergleichen Federn besetzt sind. Die Helmdecken sind rechtsroth und silbern, links blau und silbern. Abdrücke von Pet-schaften, doch kommen einige auch mit anderen Farben (s. unten)vor und stimmen mit den Angaben des Wappenbuchs des Könige.Bayern etc. Tyroff, 1. 13: Freiherren Gros v. u. zu Trockau

Siebmacher, I. 104: Die Grosen zu Trockaw, Fränkisch (ganz,wie angegeben, nur steht der Hehn unmittelbar auf dem Schilde).

v. llattstein, II. Tab. II. No. S u. S. 124128: Gross v. Trockau(die äussere Seite jedes Ilorncs auf dem Helme ist nicht mit drei,sondern mit vier silbernen Federn besetzt). - Wappenb. d. Kgr.Bayern, II. II, und v. Hefner, II. 35 u. S. 37 (der Schild ist vonSilber und Blau der Länge nach gelheilt und der Querbalken roth.Das rechte Horn ist silbern, das linke blau, und jedes ist mit einemrothen Querbalken belegt. Die Federn, eine in der Mündung jedesIlornes und drei an der äusseren Seite, sind silbern, und die Ilelm-decken blau und silbern). Gaube, I. S. 700 u. 701. Bieder-mann, Gcschlechtsrcg. d. lübl. Orts Gebürg, Tab. 98104. N.