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stamme erloschenes Geschlecht, welches zu den Mitstiftern der alt-adeligen Ganerbschaft Alten-Limpurg gehörte. Dasselbe stammte vondem unweit Altenstädt in der Wetterau gelegenen BergschlosseGlauburg, welches schon 844 gestanden haben soll. Nach dergegen Ende des 12. Jahrhunderts durch Hartmann von Büdingenund seine Bundesgenossen erfolgten Zerstörung desselben kamendie v. Glauburg nach Frankfurt a. M. Arnoldus de Glauburg, einNachkomme des ad St. Bartholomaeum beerdigten Johannes deGlauburg, kommt 1276 als Zeuge in einer den deutschen Ordenbetreffenden Urkunde vor, und mit demselben beginnt die fortlau-fende Stammreihe aller Glieder des früher sehr zahlreichen undangesehenen Geschlechtes, von welchem das Bürgermeisteramt zuFrankfurt 52 Male bekleidet worden ist.
v. Gleichmann.
Schild grün, durch einen goldenen Querhaiken gethcill undin der linken Oberecke der oberen Schildeshälfte ein sechsstrahli-ger, goldener Stern. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Ilelm,welcher fünf grüne Straussenfedern trägt, von welchen die mittleremit einem sechsstrahligen, goldenen Sterne belegt ist. Die Ilelm-decken sind grün und golden. — Handschriftliche Notizen und Ab-drücke von Petschaften. — Tyrolf, I. 213.
Sachsen. Carl Otto Gleichmann, kursächs. Sous-Lieutenant,wurde im kursächsischen Reichsvicariatc, laut Dipl. d. d. Dresden,31. Juli 1790, in den Reichsadelstand erhohen. — Dass der Manns-stamm des Geschlechts fortgesetzt worden sei, ist nicht bekannt.
v. G-oedecke.
Im silbernen Schilde ein auf einem grünen llügel stehender,vor- und einwärtssehender, mit Laub bekränzter und umgürteter,wilder Mann, welcher mit der Rechten einen Speer auf die Erdestemmt und die Linke in die Seile setzt. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Ilelm, welcher, zwischen einem offenen, silbernenAdlersfluge, ein rothes Herz trägt, welches mit einem schwarzen