Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
146
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silbern. Abdrücke von Petschaften und handschriftliche No-tizen.

Frankfurt n. M. und Grossherzogtluim Hessen. Altes, ur-sprünglich aus Uersfeld in der jetzigen hessischen Provinz Fuldastammendes Adelsgeschlecht, in welcher Stadt Johann Franc, geh.1544, gest. 1616, die Stelle eines Kirchen-Seniors bekleidete. DerEnkel desselben, Johann Simon (1.) Franc, geh. 1619, liess sichzu Frankfurt a. M. nieder und kam 1671 in den dortigen Rath.Ein Sohn des Letzteren, Johann Simon (II.) Franc, geh. 1644,studirte Theologie, machte dann grosse Reisen und wurde alsComes Pala't. Caesar, et Gymnasii Prorector vom Kaiser Leopold I.,30. März 1697, mit dem Prädicate: v. Liechtenstein, in den Reichs-adelstand erhoben. Nachkommen desselben sind jetzt theils zuFrankfurt a. M., theils zu Laubach im Grossherzogthume Hessenangesessen.

v. Franken (Francken), Freiherren.

Schild geviert: 1 in Roth ein aufrecht gestellter, silbernerAnker; 2 in Gold ein rolhes Herz, auf welchem ein grünes, drei-blätteriges Kleeblatt steht; 3 in Gold ein rechts gekehrter, gekrön-ter, doppelt geschweifter, rother Löwe mit ausgcschlagener, blau-farbiger Zunge, über dessen Leib drei neben einander in die Hohestehende, silberne Spitzen gehen, und 4 in Blau ein silberfarbigerFeisenberg. Auf dem Schilde steht eine fiinfperlige, freiherrlicheKrone, auf welcher sich zwei gekrönte Helme erheben. Der rechteHelm trägt einen offenen Adlerstlug, welcher von Roth und Goldmit gewechselten Farben quer gelheilt ist und zwischen welchemein grünes, dreiblätteriges Kleeblatt schwebt, und der linke trägtden Felsenberg des 4. Feldes zwischen einem offenen Adlersfluge,dessen Flügel von Blau und Silber mit gewechselten Farben quergetheilt sind. Die Decken beider Helme sind rolh und silbern,und den Schild halten zwei auswärtssehende, goldene Löwen.Abdrücke von Petschaften und Wappenb. d. Preuss. Rheinprovinz,1. Tab. XXXVI. 7L und S. 36 u. 37, nach Angabe des Diplomsvon 1721 (s. unten), in welchem übrigens die Schildhalter nichtangegeben sind, doch zeigt dieselben das eingemalte Wappen. Einzweites freiherrliches Wappen findet sich in dem genannten Wap-