Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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die Linke in die Seite stemmt. Der linke Helm trägt, zwischeneinem offenen, rothen Adlersfluge, den Löwen des 2. und 4. Lei-des mit dem Schwerte. Die Helmdecken sind rechts blau und sil-bern, links rotli und golden. Handzeichnung und handschrift-liche Notizen. Megerle v. Mühlfeld, S. 108 u. S. 132: Felzv. Hartenstein. v. Hellbach, 1. S. 356.

Oesterreich. Johann Heinrich Felss v. Hartenstein, k. k.Rath, wurde von der K. Iv. Maria Theresia, 25. Sept. 1767, wegenMilitair- und Cameraldienstleistung, in den erbländ.-österreichischenKilterstaud erhoben. Derselbe hatte, als k. k. .Tabakgefälls-Admi-nistrator in Oesterreich oh der Enns zu Linz, vom Kaiser Franz L,10. Sept. 1757, mit dem Prädicate: v. Hartenstein, den Adclstanderhalten.

v. Feuerbach, Ritter.

Im silbernen Schilde ein aus wogenden, vom Sehildesfusse biszur Mitte des Schildes reichenden, blauen Wellen aufwachsender,rechts gekehrter, doppelt geschweifter, schwarzer Löwe mit rolherausgeschlagener Zunge, welcher mit der rechten erhobenen Vorder-pranke ein Schwert mit goldenem Griffe nach oben und einwärtsund in der linken ein rothes, mit einer Flamme besetztes Herzvor sich halt. Auf dem Schilde steht eine alte königliche Krone. Wappenb. d. Könige» Bayern, V. 36. v. Lang, S. 334.v. Ilellbach, I. S. 359.

Bayern. D. Paul Johann Anselm Feuerbach, k. bayer. w. Geh.Rath, zweiter Präsident des Appellationsgerichts in Bamberg, Com-thur des Civil-Ordens der bayerischen Krone seit 10. Mai 1808,wurde, 17. März 1813, in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayerneingetragen. Derselbe, geb. 1775 zu Frankfurt als Sohn eines sehrbewährten Sachwalters, gest. 1833 auf der Reise nach den Heil-quellen des Taunus als k. bayer. Staatsrath, Präsident des Appella-tionsgerichts im Rezatkreise zu Ansbach etc., früher Professor derRechte zu Jena, Kiel und Landslmt, bearbeitete das 1813 im Kö-nigreiche Bayern eingeführte Strafgesetzbuch, welches nachmals denLandesgeselzbilchern in Weimar und Württemberg zu Grunde ge-legt und später in Oldenburg als Gesetzbuch angenommen wurde,schrieb mehrere andere Schriften von bleibendem Werthe und hat