Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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anderen beiden links, und zwar die eine über, die andere unterder Mitte des Zweiges. Von den Blattern stellen zwei rechts, zweilinks, und zwar so, dass rechts die Eichel zwischen den Blättern,links aber die Blatter unter den Eicheln stellen; unten (rechts) inBlau ein achtstrahliger, goldener Stern. Auf dem Schilde erhebensich zwei gekrönte Helme. Der rechte Hehn trügt den Stern derrechten (unteren) Schildeshülfte zwischen einem offenen, blauenAdlersfluge, und der linke drei Slraussenfedern, silbern, blau, sil-bern. Die Decken des rechten Helmes sind blau und goldendiedes linken blau und silbern. Handzeichnung und handschrift-liche Notizen. Megerle v. Mühlfeld, S. 108. v. Hellbach, 1.S. 353.

Oesterreich. Justus Fedrigoni v. Eichenstadt, k. k. pens.Oberst-Wachtmeister, wurde vom Kaiser Franz I. von Oesterreich,25. Juni 1813, unter Verleihung des Incolats, in den erbländisch-österreichischen Ritterstand erhoben.

v. Fehrentheil u. Gruppenberg.

Im blauen Schilde der nach der Rechten gekehrte, rothe, mitsilbernem Aufschlage bekleidete Ann eines Mohren, welcher in derHand einen Stengel mit drei grünen Kleeblättern hält. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem yorwärtssehend einMohr mit blossem, nur von einer silbernen, links abfliegenden Bindeumwundenen Haupte aufwächst. Derselbe trägt rothe Kleidung mitsilbernem Kragen, silbernen Aufschlägen und goldenen Knöpfen, undhält, die Linke in die Seite setzend, in der Rechten einen Stengelmit drei grünen Kleeblättern empor. Die Helmdecken sind blauund rotli. Abdrücke von Petschaften. Sinapius, I. S. 361 :v. Fehrentheil (erwähnt die Kopfbinde des Mohren nicht).v. Meding, I. S. 154, nach Sinapius. Gauhe, I. S. 530 u. 531. v. Hellbach, I. S. 357: v. Ferentheil, Fehrentheil. N. Preuss.Adclslexicon, II. S. 161 u. 162 (lässt den Mohren auf dem Helmedie Rechte in die Seite setzen und in der Linken den Stengel mitden Kleeblättern halten). Freih. v. Ledebur, I. S. 216.

Preussen. Altes, angesehenes, schlesisches Adelsgeschlccht,als dessen Stammvater Hans Fehrentheil, kais. Rittmeister, genanntwird, welcher, nachdem er sich gegen die Türken sehr aüsgezeich-