Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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v. Favrat (Vorhoff v. Favrat).

Schild zweimal quer gctlieilt, dreifelderig: 1 (oben) in Blaueine goldene Sonne, welche rechts von einem die Hörner linkskehrenden, goldenen Halbmonde mit Gesichte, links von einemsechsstrahligen, goldenen Sterne hegleitet ist; 2 (in der Milte) einrechtssehender, golden gekrönter und bewehrter, schwarzer Adler,und 3 (unten) in Grttn eine, oben zweizinnige und unten mit einemoffenen Thore versehene, aus sechs Schichten aufgebaute, schwarzausgefugte, weisse Burg. Auf dem Schilde stehen drei Helme undauf diesen eine neunperlige Krone, welche den Adler des 2. Fel-des trägt. Aus dem Schilde kommen rechts und links unter ein-ander, an weissen Stangen mit goldenen Spitzen, drei nach untenBiegende Fahnen hervor, von welchen die obere blau, die mittleregrün und die untere roth, säiumtlich mit gleichfarbigen Fransenund Quasten, sind. Unten und seitlich am Schilde lagern auf grü-nem Boden Kriegsarmaturen. Abdrücke von Petschaften.Wappenb. d. Preuss. Monarchie, III. 17. v. Ilcllbach, I. S. 352. Neues Preuss. Adelslexicon, III. S. 4. Freih. v. Ledebur, I.S. 216.

Preussen. Franz Andreas Jacquier de Berney von Favrat,gewöhnlich v. Favrat genannt, aus einem in Savoyen begütertenAdelsgeschlecbte stammend, trat 1758 in k. preuss. Kriegsdiensteund starb 1804 als General der Infanterie. Der Stiefsohn dessel-ben, Friedrich Leopold Vorhoff, k. preuss. Fähnrich, erhielt vom Kö-nige Friedrich Wilhelm II. von Preussen, 12. Juni 1793, die Erlaub-niss, Namen und Wappen derer v. Favrat führen zu dürfen. Nachden gewöhnlichen Angaben, welche auch ein Diplom vom 2. Aug.1793 erwähnen, könnte man glauben, dass der General v. Favratzwei Stiefsöhne gehabt habe, doch ist wahrscheinlich das in Folgeder kön. Entschliessung vom 12. Juni 1793 auszufertigende Diplomerst 2. August vollzogen worden.

Fedrigoni v. Eichenstadt, Ritter.

Schild schrägrechts getheiit: oben (links) in Silber ein schräg-rechts gelegter Eichenzweig mit vier grünen Blättern und dreiEicheln. Von den Eicheln steht die eine rechts in der Mitte, die