Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
126
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Jonas v. E., welcher in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhundertslebte und ein Werk über den holsteinischen Adel in lateinischenVersen schrieb, welches 1592 zu Hamburg erschien und jetzt sehrselten ist. Später kommt der Name der Familie, welcher ansehn-liche Besitzungen in Westphalen zustehen und welche im König-reiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel der Grafschaft Bent-heim gehört, häufig in den Stillen Paderborn, Münster und Hildes-heim vor. Der Freiherrenstand ist, wie Freih. v. Ledebur (a. a. 0.)angiebt, 11. August 1517 in die Familie gekommen. Das Ge-schlecht der Freiherren v. Elverfeldt, genannt v. Beverförde-Werries,ist durch Adoption entstanden. Es wurde nämlich Friedrich Cle-mens Freiherr v. Elverfeldt, seit 1803 k. preuss. Kammerherr undgest. 1834, von dem Staalsminisler Freiherrn v. Beverforde alsSohn und Erbe adoptirt und nahm mit kaiserlicher Bewilligungvom 10. Mai 1789 Namen und Wappen derer v. Beverforde an.Derselbe hat den Stamm fortgepflanzt. Die Familie v. Beverfordeist ein alles, so viel bekannt ist, im Mannsstamme ausgegangenes,westphälisches Adelsgeschlecht, welches urkundlich schon 1323 und1382 vorkommt und dessen Besitz von 1400 an in Westphalen,und zwar namentlich im Stifte Münster und der Grafschaft Mark,nachzuweisen ist. Dasselbe zerfiel durch Bernd und Gert v. B. inzwei Hauptlinien, in die v. Beverforde-Mensing und in die v. Be-verforde-Werries, welche letztere auch in Ostfriesland begütertwurde. Der Name des Geschlechts kam mehrfach in den StiftenPaderborn, Münster, Osnabrück etc. vor. Freih. v. d. Knesebeckrechnete noch 1842 die v. Beverförde-Werries im Königreiche Han-nover zu dem ritterschaftlichen Adel der ostfriesischen Ritterschaft.

v. Emmerich (Emerich).

Schild quer getheilt: oben in Schwarz eine rechts gekehrte,doch vorwärtssehende Meerjungfrau mit ausgebreiteten Armen; un-ten von Schwarz und Gold in fünf Reihen, jede Reibe zu fünfFeldern, geschacht. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,welcher zwischen einem offenen, von Gold und Schwarz mit ge-wechselten Farben quer getheilten Adlersfluge die Meerjungfrau deroberen Schildeshälfte trägt. Die Helmdecken sind schwarz undgolden. Abdrücke von Petschaften, von welchen jedoch einige