Protector Mens. — Was das Wappen derer v. Beverförde anlangt,so giebt Siebmacher zwei Abbildungen desselben, nämlich I. 189:v. Beverförde, Westphälisch, und V., Zusatz, 39 (in der späterenAusgabe V. 357): v. Bevervörde, Burgundiscb. In der ersten Ab-bildung springt im goldenen Schilde ein Biber, wie die „Declara-tion" sagt „an seiner Farbe", rechts. Auf dem gekrönten Helmesteht ein offener Adlersllug, dessen rechter Flügel schwarz, derlinke golden ist. Die Helmdecken sind schwarz und golden. Inder zweiten Abbildung (I. in der oberen Iteihe) springt der Biberim Schilde links, und der Helm trägt einen offenen, goldenen Ad-lersflug, zwischen dessen Flügeln der Biber des Schildes aufwächst.Die Farben der Helmdecken sind nicht angegeben. — v. Steinen, II.Tab. 30 Nr. 2, giebt im goldenen Schilde einen springenden, pur-purfarbenen Biber an. Der mit einem von Purpur und Gold ge-wundenen Wulste bedeckte Ilelm trägt einen offenen, goldenenAdlersflug, zwischen dessen Flügeln der springende Biber desSchildes schwebt. Die Ilelmdecken sind purpurfarbig und golden.Mit diesen Angaben stimmen die Lackabdrücke von bekannten Pet-schaften überein: der Biber im Schilde und auf dem Helme istlinks gekehrt. — v. Meding, 1. S. 46, nach v. Steinen und Sieb-macher. — Bobens, Elementarwerk, 2. Samml. Ivupferst., 3 u. S.12 (sagt: die v. Bevervörde haben eine Schildkröte links schräg inGold, welche sich auf dem mit silbernen Bosen bekränzten Helme[die Abbildung zeigt deren vier] zwischen goldenen, offenen Fitigenwiederholt. Die Helmdecken sind golden und schwarz). — Wap-penbuch d. Preuss. Bheinprovinz, II. 5: v. Bevernvürde, und II. S.125: v. Bevernförde (in Gold ein linksspringender, naturfarbenerBiber. Auf dem gekrönten Helme mit goldener und schwarzerDecke der Biber zwischen silbernem Fluge. Die Abbildung ergiebtden Flug golden). — Gauhe, I. S. 134. — v. Steinen, III. S. 910 ff.
— v. Ilellbach, I. S. 136. — N. Preuss. Adelslexicon, I. S. 228.
— Freih. v. d. Knesebeck, S. 84. — Freih. v. Ledebur, I. S. 60.
Hannover, Preussen. Altes, weslphälisches und rheinlän-disches Adelsgeschlecht, als dessen Stammsitz von Einigen Elberfeldangegeben wird und welches urkundlich schon 1264 und 1282 vor-kommt. In letzterem Jahre lebte Conrad Elverfelde. Der Besitzder Familie ist in Weslphalen vom 13. und 14., in der jetzigenRheinprovinz vom 14. und 15. Jahrhunderte an nachgewiesen. InWestphalen breitete sich dieselbe namentlich in der Grafschaft Markaus, auch kam eine Linie nach Niedersachsen. Zu letzterer gehörte