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Y. Drachenfels (Drachenfelss), Freiherren.
Im rotlien Schilde ein rechts gekehrter, silberner, llammcn-speiender Drache mit ausgestreckten Flügeln und zwischen denFlügeln durchgestecktem Schwänze. Auf dem Schilde steht einHelm, aus welchem ein rechtssehender, flammenspeiender, silber-ner Drache mit reihen, ausgebreiteten Flügeln aufwächst. Die[lelmdecken sind roth und silbern. — Abdrücke von genau gesto-chenen Petschaften. — Siebmacher, II. 105: v. Trachenfels, Rhcin-liindisch (die Drachen sehen links, unstreitig weil das Wappen inder, fünf Wappen enthaltenden ersten Reihe der angeführten Tafeldie vierte Stelle einnimmt, das Wappenbild also nach der von Sicb-macher angenommenen Weise dem Hilde des fünften Wappens zu-gewendet werden musste. Der Schwanz des Drachen ist über sichgekehrt). — Spener, I. S. 363. — v. Meding, III. 169: v. Dra-chenfelss, zunächst nach einem Familienbilde vom Jahre 1648 unddann nach Siebmacher. Das Familienbild stellt den fürstli sächs.Rath und Hofmarschall zu Weimar, Rudolph v. Drachenfels, Herrnauf Markvippach und Dielsdorf, geb. 1582, vor. Der Drache imSchilde, wie auf dem Helme, ist links gekehrt, der Helm gewulstet,und die stacheligen Flügel des Drachen auf dem Helme sind, wech-selsweise nach den Gelenken zu, roth und silbern. — Tyroff, II.250: v. Drachenfels (ganz, wie oben beschrieben). — Supplem. zuSiebm. Wappenbuch, XII. 16, nach Siebinacher, nur ist der Helmgekrönt. — Neimbt, Curl. Wappenb., Tab. IX. — Wappenbuch d.Kgr. Bayern, II. 86: Freiherren v. Drachenfels (nach Siebmacher).— v. Wülckern, 2. Abth. S. 188 u. 189. — v. Hefner, II. 28 u.S. 31 u. 32. — Fahne, I. S. 81—83 (der Drache ist rechts gekehrtund der Schwanz zwischen den Füssen durchgesteckt). — Kuauth,S. 500. — Albin, Iiistor. d. Graf. u. Herren v. Werthern, S. 75. —Gauhe, I. S. 447 u. 448. — Estor, S. 399. — v. Lang, Nachtr.,S. 39. — v. Ilellbach, LS. 293 u. 294. — N. Preuss. Adclslexic.,1. S. 439. — Freih. v. Ledebur, I. S. 179. — Geneal. Taschenb.d. freih. Häuser, 1856. S. 146 u. 147.
Grossherzogthum Hessen, Curland. Altes, niederrheini-sches Adelsgeschlecht, dessen Stammhaus die gleichnamige, be-kannte, schon lange in Ruinen liegende Burg unweit Bonn imSiebengebirge ist, welche der Familie, so weit Nachrichten reichen,von 1396 bis in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts zustand.Glieder des Geschlechts sollen 1209 dem Turniere zu Worms, und