Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
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ihm umfasste Palmbaum steht auf der Krone des Helmes und zeigtkeine Wurzeln. Die Ilelindecken sind rechts roth und silbern, linksschwarz und golden. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, III. 6(der Löwe auf dem Helme sieht links). v. Meding, I. 8. 127129, nach dem Diplome, welches in den v. Düringschen Adelsprivi-legien, Leipzig, 1631 (4 'j-i Dogen in Quart 1 , abgedruckt worden ist.Das diesem Abdrucke der erwähnten Privilegien im Kupferstichebeigefügte Wappen stimmt merkwürdiger Weise nicht mit dein an-gezogenen Diplome. Fehl 1 und 4 sind golden und der Löwe sil-bern, Feld 2 und 3 sind in der oberen Hälfte golden, und auchdie Helmdecken sind unrichtig angegeben. Nach den eben ge-nannten Privilegien derer v. Döring haben das Diplom auch Spener,Oper, heraldic. P. gener., S. 25, Ilornigk, Stella Notarior., II. S. 5,und Lünig, Reichsarch. Part. spec. Cent., IL S. 45, inilgetheill.Knauth, S. 499. Gauhe, I. S. 438 u. 439. v. Ilellbach, I.S. 286. N. Preuss. Adelslexicon, I. S. 427 u. 428. Freih.v. Ledebur, I. S. 177.

Sachsen, Preussen. Der kursächs. Hof- und KammerrathD. David Düringk so wurde der Name diplommässig geschrie-ben erhielt vom Kaiser Ferdinand IL, 27. Sept. 1630, für sichund seine Nachkommen den Reichsadelsland Und zwar init mehre-ren Privilegien, welche in der oben genannten Schrift genau ange-führt werden, und diese Erhebung wurde in Kursachsen, 7. Jan.1631, amtlich bekannt gemacht. D. David v, IL, Herr auf Böhlen,Seelingstadt, Mühlbach und Trautzschen, später kursächs. Geh., wieauch Kammer- und Bergrath, gest. um 1636, stand bei dem Kur-fürsten Johann Georg 1. zu Sachsen im grüssten Ansehen, leitetezu seiner Zeit die Reichs- und Staatsgeschäfte der Kur Sachsen al-lein und war, wie damals gesagt wurde, des Kurfürsten Qraculum.Derselbe war und zeichnete sich als des heil. rüm. Reichs Gefreiterund Pfalzgraf. Die Familie kam in Sachsen zu bedeutendem Grund-besitz und breitete sich auch in Bayern und Preussen aus. DerAngabe Einiger, dass dieselbe auch nach Hannover gekommen, liegtwohl die Verwechselung mit einer gleichnamigen, diesem Landeangehörenden Familie zu Grunde. Was die Glieder des Geschlechtsin Preussen anlangt, so wurde ein v. Döring, 1756, als sächsischerCadet im Lager bei Pirna gefangen und kam dann in preussischeDienste. Derselbe hatte, erst später als Oflicier bei den Invalidenangestellt, von dem ihm zustehenden Adel keinen Gebrauch ge-macht. Die Nachkommen desselben, namentlich aber ein EnkelIII. ' 7