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mit einem Pfauenschweif von fünf (2 und 3) Federn besteckten,rothen Schaft trägt. Die Helmdecken sind rotli und silbern. —Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 60,mit der Devise: Sola Bona Quae Honesta. — Siebmacher, I. 179No. 7: v. Campen, Braunschweigisch (der Schild in der rechtenHälfte, wie angegeben, doch von Roth und Göhl geschacht; auf demgekrönten Helme stellt ein spitziger, rother, mit einem goldenenKnopfe und mit drei fl und 2] Pfauenfedern besteckter Hut. Die„Declaration" sagt: der Vordertheil am Schilde roth und gelb ge-schacht, der andere Theil schwarz. Auf dem Helme eine gelbeKrone; der Hut roth mit einem goldenen Knopfe, die Federn grün,und die Hehndecken roth, gelb und schwarz. Nach den, in denspäteren Ausgaben des Siebmacherschen Wappenbuches die Tinctu-ren anzeigenden Buchstaben ist die rechte Schibleshälfte von Goldund Roth geschacht). — Letzner, Dasselsche Chronik, S. 190 a,sagt: ein getheilter Schild, halb gelb, der andere Theil mit sechsweissen und sechs schwarzen Schachen. Auf dem Helme eine gol-dene Krone, darauf eine Säule, und auf derselben ein Pfauen-schwanz. — Steffens, Campen-Isenbütteische Geschlechtsgesch., S.141, giebt aus dem Album Stud. Nobil. Academ. Equestr. Wolfenb.,P. 18, das Wappen, wie dasselbe Dietrich Julius v. Campe eintra-gen liess: in der rechten Hälfte des der Länge nach gelheiltenSchildes stehen die angegebenen zehn rothen und weissen Schache.Der gekrönte Helm trägt eine pyramidale, rothe Mütze, oder Spitz-säule, auf welcher ein Pfauenschweif steht. Die Helmdecken sindroth und golden. — v. Meding, l. S. 93 u. 94: Campen v. Deensenoder Stadt Oldendorf, nach Letzner, mit dessen Beschreibung dervorliegende Abdruck eines Petschaftes übereinstimmte, so wie nachSteffens und Siebmacher, mit dem Bemerken, dass auf HohmannsCharte vom Herzogthume Braunschweig-Liineburg bei dem Gute.Deensen und Oldendorf!' irrlhümlich der alte Campen-Bodenteich-Blanckenburgische Schild (s. Bd. iL S. 77 u. 78) stehe. — v. Hell-bach, 1. S. 217. — N. Preuss. Adelslexicon, I. S. 345. — Freih.v. Ledebur, I. S. 131.
Braunschweig. Altes, braunschweigisches Adelsgeschlecht,welches von den gleichnamigen Adelsfamijien, welche Bd. IL S. 77—79 erwähnt worden sind, wohl zu unterscheiden ist. Die Fami-lie erwarb, namentlich im Weserdistricte, mehrere Güter, und gegenEnde des 14. Jahrhunderts stand derselben schon das Gut Brackzu. Deensen, von welchem die Familie sich später schrieb, Eber-